Burg Kameyama, Japanische Burg in Kameoka, Präfektur Kyoto, Japan.
Kameyama Castle ist eine japanische Burg in Kameoka, Präfektur Kyoto, die südlich des Flusses Ōi auf einem erhöhten Gelände liegt. Die Steinmauern verlaufen entlang des Hangs und markieren die ehemaligen Verteidigungslinien, die den Zugang zur Region kontrollierten.
Akechi Mitsuhide gründete die Anlage 1578 als militärischen Stützpunkt während der Sengoku-Zeit. Nach dem Fall der Feudalherrschaft wurde die Burg in der Meiji-Ära abgetragen, wobei nur Teile der Steinmauern erhalten blieben.
Die Festung trägt ihren Namen vom Berg Kameyama, was wörtlich Schildkrötenberg bedeutet und sich auf die Form des Hügels bezieht. Besucher finden heute noch Steinfundamente und können nachvollziehen, wie Verteidigungsanlagen in der Feudalzeit angelegt wurden.
Wanderwege führen zu den Ruinen und bieten mehrere Aussichtspunkte über die Stadt Kameoka. Die Wege sind gut markiert, erfordern aber festes Schuhwerk wegen der unebenen Steinstufen.
Das Grundstück gehört seit 1919 der religiösen Bewegung Ōmoto, die den Ort verwaltet und pflegt. Die Gemeinde nutzt das Gelände für spirituelle Zusammenkünfte und erhält die historischen Überreste zugänglich.
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