Khongoryn Els, Sanddünenformation in der Provinz Umnugobi, Mongolei.
Diese Sanddünenformation erstreckt sich über etwa 100 Kilometer Länge und bedeckt eine Fläche von etwa 965 Quadratkilometern, wobei einzelne Dünen bis zu 300 Meter über die umgebende Ebene aufragen und im Norden vom Altai-Gebirge begrenzt werden.
Die Dünen entstanden aus Sedimenten alter Meeresböden, die über Tausende von Jahren durch Wind transportiert wurden, und das Gebiet wurde Teil des Nationalparks Gobi Gurvan Saikhan, als dieser 1965 gegründet und später 1993 erweitert wurde, um das vielfältige Wüstenökosystem zu schützen.
Die Dünen werden von den lokalen mongolischen Hirten Duut Mankhan oder Singende Sande genannt, wegen der resonanten Geräusche, die entstehen, wenn Wind den Sand bewegt oder bei kleinen Lawinen, ein Phänomen, das dem Lärm eines Flugzeugtriebwerks ähnelt und seit Generationen Teil der lokalen Folklore ist.
Die Stätte befindet sich etwa 180 Kilometer von der Stadt Dalanzadgad entfernt und ist nur mit Privatfahrzeug oder organisierter Tour erreichbar, wobei Besuchern geraten wird, ausreichend Wasser mitzubringen, elektronische Geräte vor Sand zu schützen und früh am Morgen oder spät am Nachmittag zu klettern, wenn die Temperaturen kühler sind.
Der nördliche Rand der Dünen wird von unterirdischen Quellen aus den nahen Bergen gespeist, wodurch der Fluss Khongor und üppige grüne Wiesen entstehen, die eine vielfältige Tierwelt unterstützen, darunter Kropfgazellen, Wildesel und verschiedene Vogelarten in einer ansonsten trockenen Landschaft.
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