Sinai-Halbinsel, Halbinsel im Nordosten Ägyptens.
Die Sinai-Halbinsel ist eine dreieckige Landmasse im Nordosten Ägyptens, die Afrika mit Asien verbindet. Das Mittelmeer begrenzt sie im Norden, das Rote Meer mit seinen beiden Golfen im Süden und Osten.
Die Halbinsel wechselte im 20. Jahrhundert mehrfach die Kontrolle und stand von 1967 bis Ende der 1970er Jahre unter israelischer Besatzung. Der Friedensvertrag zwischen Ägypten und Israel brachte das Gebiet schrittweise zurück unter ägyptische Verwaltung.
Beduinenstämme bewohnen die Wüstengebiete und führen ein traditionelles Leben mit Ziegenherden und Kamelen. Das Katharinenkloster am Sinaiberg zieht Pilger und Reisende an, die den Ort aufsuchen, an dem Moses die Gesetzestafeln empfangen haben soll.
Die Halbinsel gliedert sich in zwei Gouvernements: Nord-Sinai mit El Arisch als Hauptstadt und Süd-Sinai mit El Tor als Verwaltungssitz. Bergregionen im Süden bieten kühlere Temperaturen, während die Küstengebiete ganzjährig warm bleiben.
Die Halbinsel birgt Bodenschätze wie Kupfer, Phosphate und Eisen, die seit Jahrtausenden abgebaut werden. Unterwasserriffe entlang der Küsten ziehen Taucher an, die nach Korallengärten und Schiffswracks suchen.
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