Baschiqa, Von Jesiden bewohnter Ort im Nordirak
Bashiqa ist eine Ortschaft in der Ninive-Ebene im Irak, gelegen zwischen Mossul und Scheichan, nahe dem Berg Maqlub. Die Umgebung ist von Olivenhainen und Feldern geprägt, während der Ort selbst aus einer Mischung älterer und neuerer Gebäude besteht.
Bashiqa entwickelte sich vor mehr als 800 Jahren und wurde ab dem 13. Jahrhundert zu einem Zentrum der jesidischen Gemeinschaft. Im Jahr 2014 fiel der Ort unter die Kontrolle des IS und wurde 2016 von Peschmerga-Kräften befreit.
Bashiqa ist als Heimat der Jesiden bekannt, einer Religionsgemeinschaft mit eigenen Traditionen und heiligen Stätten. Wer durch den Ort geht, kann Schreine und Mausoleen entdecken, die Pilger aus der gesamten Region anziehen.
Bashiqa liegt auf der Straße zwischen Mossul und Scheichan und ist über diese Route erreichbar. Wer umfassendere Dienstleistungen benötigt, findet sie am besten in den nahegelegenen Städten Erbil oder Dohuk.
Bashiqa war seit Langem für die Herstellung von Olivenöl und handgefertigter Seife bekannt, die von Handwerkern nach überlieferten Methoden hergestellt wurde. Diese Seife wurde über die Region hinaus gehandelt und war ein wichtiger Teil der lokalen Wirtschaft.
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