Tell el-'Oueili, Archäologische Stätte im Gouvernement Dhi Qar, Irak
Tell el-'Oueili ist ein Ruinenhügel in südlichen Mesopotamien, etwa 3,5 Kilometer von der antiken Stadt Larsa entfernt. Der Hügel erhebt sich etwa 5 Meter über die umgebende Ebene und erstreckt sich über einen Durchmesser von 200 Metern.
Französische Archäologen führten zwischen 1976 und 1989 systematische Ausgrabungen durch und legten mehrere Besiedlungsschichten frei. Diese Schichten sind älter als die Besiedlung der nahegelegenen Stadt Eridu, was den Ort für das Verständnis der frühen mesopotamischen Geschichte wichtig macht.
Der Ort zeigt Spuren früher Gemeinschaften, die sich hier niederließen und anfingen, ihre Umgebung gezielt zu nutzen. Die Funde deuten auf Menschen hin, die begannen, Pflanzen anzubauen und Tiere zu halten, anstatt nur zu jagen und zu sammeln.
Der Ort liegt in einer trockenen Region mit extremer Hitze im Sommer und wenig Niederschlag das ganze Jahr über. Besucher sollten sich auf warme Bedingungen vorbereiten und ausreichend Wasser und Schutz vor der Sonne mitnehmen.
An diesem Ort wurde eine besonders frühe Kulturphase ausgegraben, die Ubaid 0 genannt wird und auf 6500 bis 5400 v. Chr. datiert. Diese Phase ist als Referenzpunkt für das Verständnis der frühen Entwicklung in Mesopotamien wichtig geworden.
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