Reserva Provincial La Payunia, Schutzgebiet im Departamento Malargüe, Argentinien.
Reserva Provincial La Payunia ist ein geschütztes Gebiet im Departement Malargüe in der Provinz Mendoza, das sich über weite Vulkanfelder mit hunderten Basaltkegeln und erkalteten Lavaströmen erstreckt. Die drei großen Vulkane Payún Matrú, Payún Liso und Santa María prägen das Gelände und bilden eine der dichtesten Ansammlungen vulkanischer Formationen in ganz Südamerika.
Die Provinzregierung von Mendoza errichtete das Reservat im Jahr 1988, um die geologischen Strukturen und die Wildtierpopulationen der Region zu schützen. Seitdem unterliegt das Gebiet strengen Vorschriften, die den Zugang und die Aktivitäten regeln.
Der Name kommt aus der Mapuche-Sprache und verweist auf die vulkanischen Ursprünge der Landschaft. Einheimische Kooperativen nutzen noch heute die Weideflächen zwischen den erkalteten Lavaströmen für ihre Guanacoherden, deren Wolle sie jedes Jahr scheren und weiterverarbeiten.
Besucher brauchen eine vorherige Genehmigung und sollten genügend Wasser, Treibstoff und Proviant mitbringen, da das Reservat keine Versorgungseinrichtungen besitzt. Die unbefestigten Wege erfordern ein geländegängiges Fahrzeug und Erfahrung im Fahren auf unebenem Gelände.
Innerhalb des Kraters des Payún Matrú befindet sich ein zweiter, kleinerer Krater, in dem noch erkennbare Spuren jüngerer Eruptionen zu sehen sind. Diese geologische Besonderheit zieht Wissenschaftler aus der ganzen Welt an, die hier die Prozesse der Vulkanbildung studieren.
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