Hanga Roa, Verwaltungszentrum der Osterinsel, Chile
Hanga Roa ist das städtische Zentrum der Osterinsel und liegt an der westlichen Küste zwischen zwei erloschenen Vulkanen in einer Höhe von etwa 40 Metern. Die Siedlung erstreckt sich entlang der Küstenlinie mit kleinen Straßen, die sich vom Hafen landeinwärts bis zu den Wohnvierteln ziehen, während einige Moai-Statuen in die bewohnten Gebiete eingebettet sind.
Chile nahm die Insel 1888 offiziell in Besitz, und Hanga Roa wurde zur einzigen Siedlung, in der die Rapanui-Bevölkerung leben durfte. Die Bewohner erhielten erst 1966 die chilenische Staatsbürgerschaft und mehr Bewegungsfreiheit auf der Insel.
Der Name stammt aus der polynesischen Sprache der Rapanui und bedeutet „Bucht
Die Straßen sind meist unbefestigt oder teilweise asphaltiert, und abends beleuchten nur wenige Laternen die Wege entlang der Küste und durch die Wohngebiete. Ein Spaziergang vom Hafen bis zu den nördlichen Wohnstraßen dauert etwa 30 Minuten zu Fuß.
Fast die gesamte Bevölkerung der Insel lebt hier in einem schmalen Streifen entlang der Küste, während der Rest des Eilands praktisch unbewohnt bleibt. Einige Häuser stehen direkt neben archäologischen Stätten, sodass Bewohner täglich an jahrhundertealten Moai vorbeigehen.
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