Urubamba, Heiliger Fluss in der Region Cusco, Peru
Der Urubamba-Fluss ist ein Gewässer in der Andenregion Perus, das sich durch tiefe Täler und steile Schluchten windet. Er fließt vom Hochland bis ins tiefere Bergland und bildet dabei eine natürliche Grenze durch die Landschaft.
Vor der spanischen Eroberung besiedelten indigene Völker die Uferbereiche und entwickelten ausgefeilte Bewässerungssysteme zur Landwirtschaft. Diese frühen Kulturen schafften es, in dieser schwierigen Berglandschaft stabile Gemeinschaften zu errichten.
Der Name Willkamayu stammt aus der Quechua-Sprache und bedeutet „heiliger Fluss
Eine Eisenbahnstrecke verläuft neben dem Fluss und verbindet Cusco mit Aguas Calientes, von wo aus man Machu Picchu erreicht. Die beste Zeit zum Erkunden ist in der Trockenzeit von Mai bis September, wenn die Wasserpegel niedriger sind.
Die Schlucht Pongo de Mainique teilt den Fluss in obere und untere Bereiche, wo das Wasser auf relativ kurzer Strecke stark an Höhe verliert. Diese tiefe Spalte in der Berglandschaft schafft einen dramatischen Wendepunkt im Flussverlauf, den viele Besucher übersehen.
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