Guaranda, Provinzhauptstadt in den zentralen Anden, Ecuador
Guaranda erstreckt sich über sieben Hügel auf 2.668 Metern Höhe in den Zentralanden. Die Stadt liegt an einem Nebenfluss des Chimbo und wird von einer bergigen Landschaft umgeben, die das Stadtbild prägt.
Spanische Siedler gründeten Guaranda 1571 als Stadt in den Hochanden. Das Stadtbild wurde durch zwei große Erdbeben 1674 und 1775 verändert, die die architektonische Entwicklung prägten.
Der Ort wird von mestizischen und Quechua-Gemeinden geprägt, die das Straßenbild und die lokalen Feste mitgestalten. Man sieht diese Vielfalt besonders während der Feiertage, wenn traditionelle Musik und Handwerk auf den Plätzen zu finden sind.
Die Stadt ist über Straßenverbindungen mit Riobamba und Quito erreichbar und liegt auf einem stabilen Höhenplateau. Die Höhenlage führt zu kühlerem Wetter, daher sollte man leichte Jacken einpacken.
Hier wird ein regionaler Schnaps namens Pajaro Azul nach traditionellen Verfahren hergestellt und ist ein bekanntes Erzeugnis der lokalen Gastronomie. Diese Spirituose ist in der ganzen Region geschätzt und zeigt die kulinarischen Besonderheiten des Ortes.
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