Hawaiʻi, Vulkaninsel im Pazifik in den Vereinigten Staaten.
Hawaii ist die größte Insel des gleichnamigen Archipels im Pazifik und erstreckt sich über mehr als zehntausend Quadratkilometer Land, das von fünf Schildvulkanen geformt wurde. Die Insel weist unterschiedliche Klimazonen auf, von feuchten Regenwäldern im Osten bis zu trockenen Lavafeldern im Westen.
Polynesische Seefahrer besiedelten die Insel vor mehr als tausend Jahren und errichteten dort ein komplexes Gesellschaftssystem mit strengen Regeln und Traditionen. Später vereinte Kamehameha I. die Inseln des Archipels zu einem Königreich.
Einheimische pflegen ihre Traditionen bei Tanzvorführungen, Gesängen und rituellen Zeremonien, die oft an heiligen Stätten entlang der Küste oder in den Bergen stattfinden. Besucher erleben diese lebendige Kultur auch auf lokalen Märkten, wo Kunsthandwerk und traditionelle Stoffe angeboten werden.
Der Westen bietet zahlreiche Strände und Resorts, während die Ostseite feuchter ist und Zugang zu aktiven Vulkanen ermöglicht. Besucher sollten unterschiedliche Klimabedingungen einplanen, da sich das Wetter zwischen beiden Seiten stark unterscheidet.
Zwei der Vulkane sind noch aktiv und erzeugen regelmäßig Lavaströme, die ins Meer fließen und dort neue Landflächen bilden. Dieser Prozess macht die Insel zu einem der wenigen Orte der Welt, an denen Besucher das langsame Wachstum von Land miterleben können.
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