Inn, Alpiner Fluss in Graubünden und Tirol, Schweiz und Österreich.
Der Inn ist ein Alpenfluss in den Kantonen Graubünden und Tirol sowie in Bayern und Oberösterreich. Er beginnt als kleiner Bach am Lunghinsee auf über 2400 Metern (7900 Fuß) Höhe und wächst durch das Engadin zu einem breiten Wasserlauf an, der schließlich bei Passau in die Donau mündet.
Römische Kaufleute nutzten den Wasserlauf als Verbindung zwischen südlichen und nördlichen Handelszentren, was zur Gründung mehrerer Siedlungen führte. Im Mittelalter entstanden entlang der Ufer Burgen und Klöster, die den Warentransport auf dem Wasser kontrollierten.
Der Fluss gab dem österreichischen Bundesland Tirol durch seine lateinische Bezeichnung den Namen, was heute noch in Ortsnamen entlang des Wasserlaufs erkennbar ist. Brücken und Flussufer zeigen jahrhundertealte Bauweisen, die an die Zeit erinnern, als Menschen ihre Häuser vor Hochwasser schützen mussten.
Wanderwege folgen dem Ufer an vielen Abschnitten und erlauben es Besuchern, die Landschaft aus der Nähe zu erleben. Die Strömung kann im Frühling nach der Schneeschmelze besonders stark werden.
Am Ursprung des Wasserlaufs liegt ein Punkt, an dem sich Einzugsgebiete dreier großer europäischer Flusssysteme treffen. Wasser aus dieser Gegend kann je nach Fließrichtung in die Nordsee, das Schwarze Meer oder die Adria gelangen.
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