Glarner Alpen, Gebirgskette in der Zentralschweiz.
Die Glarus Alpen erstrecken sich über vier Kantone mit über 440 benannten Gipfeln, wobei der Tödi mit 3.614 Metern den höchsten Punkt bildet. Das Gebirge zeigt eine beeindruckende Vielfalt von Felsformationen und Tälern, die von Gletschern und Flüssen geprägt sind.
Vor Millionen Jahren entstanden diese Berge durch Verschiebung von Erdschichten, wodurch der sogenannte Glarus-Überschiebung entstand. Dieses Phänomen wurde 2008 als UNESCO-Welterbe anerkannt und zeigt den Prozess der Bergbildung.
In den Tälern leben Menschen, die seit Generationen Kühe halten und Käse herstellen. Diese Arbeit prägt bis heute das Aussehen der Landschaft mit ihren grünen Wiesen und den Alphütten.
Während der Sommermonate können Besucher auf über 100 Kilometern Wanderwegen das Gebirge erkunden, die durch ein Netz von Bergbahnen und Zahnradbahnen verbunden sind. Die beste Zeit zum Wandern liegt zwischen Juni und September, wenn die meisten Wege schneefrei sind.
Im Gebiet der Tektonic Arena Sardona können Besucher Felsschichten sehen, die horizontal übereinander liegen und zeigen, wie Berge entstehen. Diese sichtbaren Schichten erzählen die Geschichte der Erdkrustenbewegungen auf besondere Weise.
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