Kaschmir, Umstrittene Region in Südasien
Kaschmir ist ein geteiltes Gebiet in Südasien, über das drei Länder Kontrolle ausüben und das sich von den Ebenen bis zu den hohen Berggipfeln des Himalaya erstreckt. Die Region umfasst Täler, Hochebenen und vergletscherte Gebirgszüge, wobei die Landschaft und die Verwaltung je nach Gebiet stark variieren.
Die Region wechselte über Jahrhunderte mehrfach die Herrschaft, bevor sie nach der Teilung des indischen Subkontinents im Jahr 1947 zwischen mehreren Staaten aufgeteilt wurde. Seitdem kam es wiederholt zu bewaffneten Konflikten und diplomatischen Auseinandersetzungen um die Gebietsansprüche.
In der Region leben Gemeinschaften mit verschiedenen religiösen Praktiken nebeneinander, wobei Moscheen, Tempel und buddhistische Klöster je nach Gebiet das Leben prägen. Märkte und Dörfer zeigen unterschiedliche Bräuche, wobei Sprache und Alltag sich stark zwischen den verschiedenen Verwaltungszonen unterscheiden.
Reisende benötigen verschiedene Genehmigungen und Dokumente, abhängig davon, welche Verwaltungszone sie besuchen möchten, da die Zugänglichkeit stark variiert. Grenzübergänge zwischen den Zonen sind stark eingeschränkt und oft für ausländische Besucher geschlossen.
Die höchsten Schlachtfelder der Welt befinden sich hier, wo Soldaten in Höhen über 5400 Metern stationiert sind und mit extremen Wetterbedingungen kämpfen. Diese Militärposten liegen höher als die meisten Berggipfel in Europa.
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