Jerusalemer Altstadt, Historisches Altstadtviertel in Ost-Jerusalem, Israel.
Die Altstadt ist ein befestigtes historisches Viertel in Ostjerusalem, das sich über etwa einen Quadratkilometer erstreckt. Das Gebiet umfasst vier Wohnbereiche – jüdisch, christlich, muslimisch und armenisch – die alle von Kalksteinmauern umgeben sind.
Die Mauern und Tore, die man heute sieht, wurden im 16. Jahrhundert unter dem ottomanischen Herrscher Suleiman erbaut und prägen seitdem das Aussehen des Viertels. Diese Befestigung ersetzt ältere Strukturen aus früheren Epochen.
Die drei größten Weltreligionen haben an diesem Ort ihre heiligsten Stätten: die Klagemauer, die Grabeskirche und die Al-Aqsa-Moschee. Diese Orte prägen das tägliche Leben und die Besucher begegnen dort Menschen aus verschiedenen Glaubensrichtungen, die ihre Traditionen praktizieren.
Man kann durch sieben funktionsfähige Tore eintreten, wobei das Jaffa-Tor und das Damaskus-Tor die wichtigsten Eingänge sind. Die Straßen sind eng und mit Steinen gepflastert, daher sind festes Schuhwerk und Geduld beim Navigieren nützlich.
Unter den Straßen verbergen sich Überreste aus mehreren Jahrtausenden, die zeigen, wie verschiedene Kulturen sich überlagert haben. Archäologen haben dort Gegenstände aus der Zeit des Ersten Tempels bis zur Moderne gefunden.
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