Kerlingarfjöll, Vulkanisches Massiv in Hrunamannahreppur, Island
Kerlingarfjöll ist ein Vulkanmassiv in der isländischen Hochebene, das aus Rhyolith besteht und in warmen Farbtönen leuchtet. Die Berge zeigen intensive gelbe, rote und braune Färbungen, die von den Mineralablagerungen seiner geothermalen Aktivität stammen.
Das Gebiet entstand durch vulkanische Aktivität vor Millionen von Jahren und formte sich zu dem, was Besucher heute sehen. Erst im 19. Jahrhundert erkundeten Wissenschaftler die Region systematisch und dokumentierten ihre einzigartigen geologischen Merkmale.
Der Name bezieht sich auf eine alte Geschichte über eine Riesin, die der Sage nach in Stein verwandelt wurde. Besucher können die markanten Bergformationen sehen, die dieser Legende Gestalt geben.
Die Berge sind nur mit Hochradern über unbefestigte Bergstraßen erreichbar, die nach dem Schneefall unpassierbar werden können. Besucher sollten warme Kleidung und Verpflegung mitbringen, da die Gegend abgelegen und windig ist.
In den Bergen befindet sich eines der größten Geothermalfelder Europas mit dampfenden Schlünden, brodelnden Schlammbecken und heißen Quellen. Die Kombination aus bunten Felsen und aktivem Dampf macht diesen Ort optisch und sensorisch besonders einprägsam.
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