Sumida, Fluss im Zentrum von Tokio, Japan
Der Sumida ist ein Fluss in Tokio, der sich durch mehrere Stadtteile bis zur Bucht erstreckt. Seine Ufer verlaufen entlang von Tempeln, Wohnvierteln und Parkanlagen, wobei zahlreiche Brücken beide Seiten miteinander verbinden.
Ingenieure leiteten den Fluss während der Meiji-Zeit um, um Überschwemmungen in der Nähe der kaiserlichen Anlagen zu verhindern. Diese Umgestaltung veränderte den ursprünglichen Verlauf des Wassers durch das Zentrum der Stadt.
Der Fluss inspirierte zahlreiche Werke, darunter das Noh-Stück Sumida-gawa, das später Benjamin Britten zur Komposition Curlew River inspirierte.
Wege entlang des Ufers verbinden Asakusa und Ryogoku, sodass man zu Fuß oder mit dem Fahrrad neben dem Wasser entlangfahren kann. Ausflugsboote verkehren regelmäßig zwischen verschiedenen Anlegestellen und bieten eine alternative Perspektive auf die Stadt.
Ein jährliches Feuerwerksfestival findet auf Lastkähnen zwischen Ryogoku und Asakusa statt und zählt zu den ältesten Pyrotechnik-Traditionen des Landes. Tausende versammeln sich an den Ufern, um das nächtliche Schauspiel über dem Wasser zu beobachten.
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