Marmararegion, Verwaltungseinheit im Nordwesten der Türkei.
Die Marmararegion liegt im nordwestlichen Teil des Landes und erstreckt sich über zwei Kontinente, wobei elf Provinzen das gleichnamige Meer umgeben. Diese Verwaltungseinheit bildet eine Brücke zwischen Europa und Asien und vereint Küstengebiete mit dem inneren Hinterland.
Die Region erlebte 1300 den Beginn der osmanischen Expansion von der kleinen Stadt Söğüt aus, die später das gesamte Gebiet veränderte. Die Eroberung von Konstantinopel im 15. Jahrhundert machte die Region zum Zentrum eines großen Reiches.
Die Region enthält zahlreiche architektonische Elemente aus verschiedenen Epochen, darunter Moscheen, Brücken und traditionelle osmanische Bildungskomplexe namens Külliye.
Mehrere Flughäfen bieten internationale Verbindungen, während Hochgeschwindigkeitszüge größere Städte miteinander verbinden. Fähren überqueren das Meer und ermöglichen es Reisenden, zwischen den Küstenstädten zu wechseln.
Der Name leitet sich von der Insel Marmaros ab, die für ihre Marmorvorkommen bekannt war. Dieser Stein prägte nicht nur die Insel, sondern gab später dem gesamten Meer seinen heutigen Namen.
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