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Die Region Chubu vereint spektakuläre Landschaften, alte Dörfer und Tempel, die das traditionelle Japan am Fuße des Fuji zeigen.
Chubu ist das Herz Japans, eine Region, in der Berge dominieren und Geschichte in jedem Dorf lebt. Der Fuji ragt über allem auf, seine schneebedeckten Hänge sind dutzende Kilometer weit sichtbar. Um ihn herum spiegeln Seen sein Bild, heiße Quellen dampfen unter Wäldern, und alte Tempel verstecken sich zwischen Zedern. Diese Region verbindet die wilde Natur der japanischen Alpen mit dem Charme historischer Städte, in denen Holzhäuser noch immer dicke Wände und dunkle Dächer haben.
Hier finden Sie Dörfer, die in der Zeit stehen geblieben sind: Shirakawa-go mit seinen großen Häusern mit Strohdächern, die kleinen Städte Magome und Tsumago entlang einer alten Straße, die einst nach Kyoto führte. Die schwarzen Burgen von Matsumoto und Kanazawa überragen weiterhin das Tal, während die Burg von Nagoya an die Macht der Feudalherren erinnert. Gepflegte Gärten in Kanazawa stehen neben bedeutenden buddhistischen Tempeln wie Zenko-ji, zu dem Pilger seit Jahrhunderten kommen.
Chubu bietet auch das Wildeste, was Japan hat: enge Schluchten, in denen Wasser über Felsen sprudelt, Berge, die zu Fuß oder mit der kleinen Bahn erkundet werden, Basaltklippen, die ins Meer stürzen. Thermalorte wie Gero und die in Izu heißen seit langem Menschen willkommen, die sich im warmen Wasser entspannen möchten. Hier können Sie auf einer Alpenstraße wandern, die über die Berge führt, Fischmärkte besuchen, wo frische Meeresfrüchte auf den Ständen liegen, oder in einer heißen Quelle baden, die im Winter von Affen umgeben ist.
Die Region Chubu vereint spektakuläre Landschaften, alte Dörfer und Tempel, die das traditionelle Japan am Fuße des Fuji zeigen.
Chubu ist das Herz Japans, eine Region, in der Berge dominieren und Geschichte in jedem Dorf lebt. Der Fuji ragt über allem auf, seine schneebedeckten Hänge sind dutzende Kilometer weit sichtbar. Um ihn herum spiegeln Seen sein Bild, heiße Quellen dampfen unter Wäldern, und alte Tempel verstecken sich zwischen Zedern. Diese Region verbindet die wilde Natur der japanischen Alpen mit dem Charme historischer Städte, in denen Holzhäuser noch immer dicke Wände und dunkle Dächer haben.
Hier finden Sie Dörfer, die in der Zeit stehen geblieben sind: Shirakawa-go mit seinen großen Häusern mit Strohdächern, die kleinen Städte Magome und Tsumago entlang einer alten Straße, die einst nach Kyoto führte. Die schwarzen Burgen von Matsumoto und Kanazawa überragen weiterhin das Tal, während die Burg von Nagoya an die Macht der Feudalherren erinnert. Gepflegte Gärten in Kanazawa stehen neben bedeutenden buddhistischen Tempeln wie Zenko-ji, zu dem Pilger seit Jahrhunderten kommen.
Chubu bietet auch das Wildeste, was Japan hat: enge Schluchten, in denen Wasser über Felsen sprudelt, Berge, die zu Fuß oder mit der kleinen Bahn erkundet werden, Basaltklippen, die ins Meer stürzen. Thermalorte wie Gero und die in Izu heißen seit langem Menschen willkommen, die sich im warmen Wasser entspannen möchten. Hier können Sie auf einer Alpenstraße wandern, die über die Berge führt, Fischmärkte besuchen, wo frische Meeresfrüchte auf den Ständen liegen, oder in einer heißen Quelle baden, die im Winter von Affen umgeben ist.
In diesem Artikel
34 Orte zu entdecken — Verpassen Sie nicht den letzten!
Der Mont Fuji ist der höchste Berg Japans und gilt seit Jahrhunderten als heilig. Er überragt die Ebene um ihn herum, und sein schneebedeckter Gipfel ist an klaren Tagen von weit her zu sehen. Rings um den Fuji liegen ruhige Seen, in denen sich sein Umriss spiegelt, und kleine Tempel verbergen sich zwischen den Zedern am Hang. Jedes Jahr machen sich viele Menschen auf den Weg nach oben, um den Sonnenaufgang vom Gipfel aus zu erleben. Der Fuji ist kein gewöhnlicher Berg: Er steht im Mittelpunkt der japanischen Vorstellungswelt seit langer Zeit.
Der Kawaguchiko-See liegt in der Präfektur Yamanashi und gehört zu den Fuji-Seen, die den Berg Fuji umgeben. Von seinen Ufern aus sieht man den Fuji klar und nah, was ihn zu einem der bekanntesten Aussichtspunkte der Region macht. Im Frühling blühen die Kirschbäume entlang des Ufers, und das Wasser spiegelt den schneebedeckten Gipfel. Im Herbst färben sich die Bäume rot und orange, was den Blick auf den Fuji noch eindrücklicher macht. Rund um den See gibt es Cafés, kleine Läden und Aussichtspunkte, die Besucher das ganze Jahr über anziehen.
Der Arakurayama-Sengen-Park mit der Chureito-Pagode liegt auf einem Hügel oberhalb von Fujiyoshida. Die fünfstöckige Pagode steht vor dem Fuji und ergibt eine der bekanntesten Aussichten Japans. Um sie zu erreichen, steigt man eine lange Steintreppe hinauf, gesäumt von Kirschbäumen. Das Bild der Pagode vor dem schneebedeckten Gipfel des Fuji zieht das ganze Jahr über Besucher an, besonders aber im Frühling und Herbst.
Oshino Hakkai ist ein kleines Dorf am Fuß des Fuji, wo acht klare Teiche aus dem Schmelzwasser des Berges gespeist werden. Das Wasser sickert jahrzehntelang durch die Lavaschichten des Fuji, bevor es hier an die Oberfläche tritt. Die Teiche liegen zwischen alten Strohdachhäusern, und das Wasser ist so klar, dass man den Grund deutlich sehen kann. Viele Besucher kommen hierher, um den Fuji aus einer anderen Perspektive zu erleben, umgeben von einer ländlichen Landschaft, die sich kaum verändert hat.
Die Schlucht Shosenkyo liegt in der Präfektur Yamanashi und ist eine der bekanntesten Naturlandschaften in der Region rund um den Fuji. Granitfelsen ragen zu beiden Seiten des Flusses auf, während das Wasser über Steine und kleine Wasserfälle fließt. Im Herbst färben sich die Bäume rot und orange, was diese Schlucht zu einer der beliebtesten Routen der Saison macht. Ein Weg führt entlang des Flusses durch die Felsen bis zum Wasserfall Sengataki, dem markantesten Punkt der Strecke.
Shirakawa-go ist ein Dorf in den Bergen der Präfektur Gifu, das zum UNESCO-Welterbe gehört. Die Häuser hier haben sehr steile Strohdächer, die unter dem schweren Schnee des Winters nicht einbrechen sollen. Diese Bauweise heißt Gassho-zukuri, was so viel bedeutet wie 'betende Hände', weil die Dachform an zusammengelegte Hände erinnert. Im Winter liegt das Dorf unter einer dicken Schneeschicht, und die beleuchteten Häuser sehen aus wie aus einer anderen Zeit.
Die Altstadt von Takayama, das sogenannte Sanmachi Suji, liegt im Herzen von Gifu und ist eines der am besten erhaltenen historischen Viertel Japans. Die schmalen Gassen sind gesäumt von alten Holzhäusern mit dunklen Dächern, deren Holzfassaden die Zeit kaum verändert zu haben scheint. Hier befinden sich traditionelle Sake-Brauereien, die ihre Tore seit Jahrhunderten geöffnet haben, und kleine Läden, in denen lokale Spezialitäten wie Hida-Rindfleisch und mitarashi-Dango angeboten werden. Wer durch diese Gassen schlendert, spürt den Rhythmus eines alten Japans, das hier noch lebendig ist.
Das Takayama Jinya war das Verwaltungszentrum der Region während der Edo-Zeit, als das Shogunat die direkte Kontrolle über das Gebiet ausübte. Das Gebäude ist eines der wenigen erhaltenen Beispiele eines solchen Regierungssitzes in Japan. Die Holzräume, langen Flure und Innenhöfe geben einen guten Eindruck davon, wie der Alltag der Beamten damals aussah. Man kann die Verhörzimmer, die Lagerräume und die Büros besichtigen, die alle in ihrem ursprünglichen Zustand geblieben sind.
Die Seilbahn Shinhotaka in Gifu führt in zwei Etappen auf über 2000 m Höhe in den japanischen Alpen. Von oben sieht man Gipfel, tiefe Täler und im Winter eine dichte Schneedecke, die die ganze Bergwelt bedeckt. An klaren Tagen reicht der Blick weit über die Berge. Unten im Tal dampfen Thermalquellen, und kleine Dörfer liegen entlang des Flusses.
Gero Onsen liegt in der Präfektur Gifu, mitten in den japanischen Alpen. Die heißen Quellen hier sind seit Jahrhunderten bekannt und ziehen Besucher an, die in warmem Wasser entspannen möchten. Die Ryokan entlang des Flusses Hida bieten traditionelle Zimmer mit Holzböden und Blick auf das Wasser. Im Winter sieht man manchmal Affen, die sich in den heißen Quellen der Umgebung wärmen. Das Dorf selbst ist ruhig und überschaubar, mit kleinen Geschäften, Brücken über den Fluss und dem Geruch von Schwefel in der Luft.
Das Schloss Matsumoto erhebt sich mit seinen schwarzen Mauern über die Stadt Nagano. Sein Donjon gilt als der älteste noch erhaltene im ganzen Land. Die dunkle Fassade aus Holz und Stein hebt sich deutlich vom Himmel ab, besonders wenn der Schnee der nahen Berge im Hintergrund leuchtet. Im Inneren kann man die engen Treppen und alten Waffen besichtigen, die die Samurai-Vergangenheit dieser Region zeigen. Das Schloss spiegelt die Zeit der Feudalherren wider, als Matsumoto ein wichtiges Machtzentrum war.
Kamikochi liegt im Herzen der Japanischen Alpen in der Präfektur Nagano und ist nur wenige Monate im Jahr zugänglich, da die Straße im Winter gesperrt wird. Das Tal wird vom Fluss Azusa durchzogen, dessen klares Wasser über Kieselsteine fließt und von alten Lärchenwäldern gesäumt wird. Die Berge ringsum ragen steil auf, und selbst im Sommer liegt Schnee auf den höchsten Gipfeln. Wer hier durch das Tal läuft, begegnet Hirschen, Affen und Greifvögeln. Es gibt wenig Lärm, keine Autos und kaum Ablenkung.
Der Jigokudani Snow Monkey Park liegt in den Bergen rund um Nagano und ist der einzige Ort der Welt, an dem wilde japanische Makaken regelmäßig in heißen Quellen baden. Im Winter, wenn Schnee die Wälder bedeckt, sitzen die Affen ruhig im warmen Wasser und zeigen ein Verhalten, das nirgendwo sonst zu beobachten ist. Der Weg zum Park führt durch einen Wald auf einem schmalen Pfad und dauert etwa 30 Minuten zu Fuß.
Zenko-ji ist ein buddhistischer Tempel in der Stadt Nagano, der seit Jahrhunderten Pilger aus ganz Japan anzieht. Er soll das erste Buddha-Bildnis bewahren, das nach Japan gebracht wurde. Die langen Alleen mit Steinalleen, der Rauch der Weihrauchbecken und die stille Stimmung machen diesen Ort zu einem der ältesten Orte des Glaubens im Land.
Das Hakuba Valley liegt in der Präfektur Nagano und ist eines der bekanntesten Berggebiete Japans. Im Winter fallen hier große Schneemengen, was die Pisten bei Skifahrern aus aller Welt beliebt macht. 1998 fanden in dieser Region die Olympischen Winterspiele statt, und die Sportstätten sind noch heute in Betrieb. Im Sommer verwandelt sich das Tal: Wanderer, Kletterer und Mountainbiker nutzen die Berghänge, während die Alpenblumen die Wiesen bedecken.
Die Nakasendo ist eine alte Straße, die einst Edo mit Kyoto verband. Magome-juku ist eine der Poststationen entlang dieser Route und liegt in den Bergen der Präfektur Gifu. Beim Spaziergang durch das Dorf sieht man Holzhäuser mit dunklen Dächern, gepflasterte Gassen und kleine Läden, die Reisende seit der Edo-Zeit empfangen. Der Ort ist ruhig und übersichtlich, und man kann von hier aus auf dem alten Pfad bis nach Tsumago weiterwandern.
Tsumago-juku ist eine alte Poststation an der historischen Nakasendo-Route, die früher Edo mit Kyoto verband. Das Dorf hat seine hölzernen Häuser und dunklen Dächer aus der Edo-Zeit bewahrt, und die Hauptstraße ist frei von Autos und modernen Schildern. Wer hier entlanggeht, spürt, wie das Leben in einer japanischen Bergstation vor Jahrhunderten ausgesehen haben mag. Tsumago-juku ist auch ein beliebter Start- oder Endpunkt für die Wanderung nach Magome auf dem alten Bergpfad.
Kenroku-en ist einer der drei klassischen Landschaftsgärten Japans und liegt im Herzen von Kanazawa. Teiche, Kiefern, Steinlaternen und kleine Bäche wechseln sich ab und erzeugen eine ruhige Umgebung, die sich mit den Jahreszeiten verändert. Im Winter werden die Äste der alten Bäume mit Seilen gestützt, um sie vor dem Schnee zu schützen, was dem Garten ein ganz besonderes Aussehen verleiht. Besucher schlendern auf geschwungenen Wegen durch die Anlage und genießen den Blick auf die Stadt.
Das Higashi Chaya District ist Kanazawas ältestes Teehausviertel. Die Holzhäuser mit ihren geschwungenen Gittern stehen seit der Edo-Zeit und wurden kaum verändert. Früher kamen Gäste hierher, um Geishas beim Spielen von Musik und Tanzen zuzusehen. Heute kann man durch die gepflasterten Gassen schlendern, Teehäuser von innen besichtigen und in kleinen Läden lokale Süßigkeiten oder Goldblattprodukte kaufen.
Das Schloss Kanazawa steht im Herzen der Stadt, direkt neben dem berühmten Kenroku-en-Garten. Die weißen Mauern und die geschwungenen Dächer sind von weitem zu sehen. Das Schloss wurde mehrmals durch Brände zerstört und dann wieder aufgebaut. Heute kann man durch die Tore spazieren, die rekonstruierten Gebäude besichtigen und den großen Innenhof erkunden, der von alten Steinmauern umgeben ist. Es ist ein zentraler Treffpunkt für Besucher der Stadt.
Der Omicho-Markt ist der älteste überdachte Markt in Kanazawa und seit Jahrhunderten der Ort, an dem die Einwohner der Stadt ihre frischen Lebensmittel kaufen. Hier reihen sich Fischhändler, Gemüseverkäufer und kleine Restaurants aneinander. Die Stände bieten Fisch, Krabben und Meeresfrüchte aus dem Japanischen Meer an, die morgens frisch angeliefert werden. Man kann durch die engen Gänge schlendern, dem Treiben der Händler zuschauen und in einem der kleinen Lokale direkt am Markt frischen Sashimi probieren.
Die Tateyama-Kurobe-Alpenroute führt durch die japanischen Alpen und verbindet Toyama mit Nagano. Die Strecke nutzt mehrere Verkehrsmittel: Seilbahn, Bus, Schienenfahrzeug und Standseilbahn. Im Frühling türmt sich der Schnee beiderseits des Weges zu mächtigen Wänden auf, die die Reisenden zwischen weißen Wänden entlang führen. Die Aussichten auf die Berge sind weit und offen, und die Luft wird mit zunehmender Höhe merklich kälter.
Der Kurobe-Staudamm liegt tief in den japanischen Alpen und ist das größte Staudammbauwerk Japans. Das Wasser fällt mit großer Wucht in die Schlucht darunter, und die Aussicht auf die umliegenden Gipfel ist von oben beeindruckend. Man erreicht ihn über die Tateyama-Kurobe-Alpenroute, eine Bergstrecke, die Seilbahnen, Busse und einen Trolleybus kombiniert. Im Sommer ist der Damm ein beliebtes Ziel für Wanderer und Tagesausflügler.
Gokayama liegt in einem abgelegenen Tal in der Präfektur Toyama und gehört zum gleichen UNESCO-Welterbe wie Shirakawa-go. Die Dörfer Ainokura und Suganuma bewahren Bauernhäuser im Gassho-zukuri-Stil, deren steile Strohdächer an zusammengefaltete Hände erinnern. Die Gegend ist ruhiger und weniger besucht als Shirakawa-go, was ihr einen natürlicheren Charakter verleiht. Im Winter liegt Schnee auf den Dächern, und das Tal wirkt wie aus einer anderen Zeit.
Eihei-ji ist ein Zen-Klosterkomplex, der im 13. Jahrhundert gegründet wurde und tief im Wald liegt, umgeben von alten Zedern. Die Gebäude sind durch überdachte Holzgänge miteinander verbunden, die über das hügelige Gelände führen. Heute leben hier noch Mönche und betreiben ihre täglichen Übungen. Besucher können die Anlage erkunden und den Klosterrhythmus hautnah erleben, der seit Jahrhunderten kaum verändert wurde.
Die Klippen von Tojinbo ragen als Basaltfelsen aus dem Meer der Japan. Das Gestein wurde vor Millionen von Jahren durch vulkanische Aktivität geformt und von den Wellen langsam geshapt. Von oben blickt man direkt auf das Wasser hinunter, das gegen die Felsen schlägt. Die Klippen sind ein beliebter Ausflugsziel entlang der Küste der Präfektur Fukui, wo der Wind oft stark weht und die Gischt in die Luft steigt.
Das Präfekturmuseum für Dinosaurier von Fukui liegt in einer Region, in der bedeutende Fossilien gefunden wurden. In diesem Museum können Besucher echte Skelette, Rekonstruktionen und Exponate entdecken, die die Welt der Dinosaurier auf zugängliche Weise zeigen. Die Ausstellung gibt einen guten Eindruck davon, warum diese Gegend so wichtig für die Paläontologie in Asien ist.
Das Schloss Nagoya steht mitten in der Stadt und erinnert an die Zeit der Feudalherren, die über die Region herrschten. Seine bekanntesten Merkmale sind die beiden vergoldeten Shachihoko, mythische Fischtigerstatuen, die den First des Daches zieren. Das heutige Gebäude wurde nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut, doch der Burggraben und die alten Steinmauern sind noch original erhalten. Wer durch das Gelände spaziert, bekommt eine gute Vorstellung davon, wie mächtig diese Festung einst war.
Das Atsuta Jingu in Nagoya gehört zu den bedeutendsten Shinto-Schreinen Japans. Hier wird die heilige Schwert Kusanagi aufbewahrt, eines der drei kaiserlichen Reichskleinodien. Zwischen alten Bäumen und langen Steinwegen kommen täglich Besucher und Pilger, um zu beten oder einfach durch den ruhigen Wald zu gehen. Die Anlage liegt mitten in der Stadt, fühlt sich aber an wie ein anderer Ort.
Das Toyota-Gedenkmuseum für Industrie und Technologie in Nagoya zeigt, wie ein Textilunternehmen zu einem der größten Autohersteller der Welt wurde. In den alten Backsteingebäuden des ehemaligen Werks sieht man funktionierende Webstühle aus der Frühzeit des Unternehmens, dann den Übergang zum Maschinenbau und schließlich zur Automobilproduktion. Die Ausstellung ist klar gegliedert und für alle Altersgruppen zugänglich. Ein guter Ausgangspunkt, um die industrielle Geschichte Japans zu verstehen.
Die Izu-Halbinsel liegt südlich von Tokio und ragt in den Pazifik hinein. Ihre Küste wechselt zwischen steilen Felsen, kleinen Buchten und schwarzen Sandstränden. Im Inneren steigen bewaldete Hügel auf, und heißes Wasser tritt an vielen Stellen aus dem Boden. Die Thermalquellen der Izu-Halbinsel sind seit Jahrhunderten bekannt, und viele Japaner kommen hierher, um in warmem Wasser zu baden. An klaren Tagen ist der Fuji von der Nordküste aus gut zu sehen. Die kleinen Küstenorte leben vom Fischfang, und in den Häfen liegen jeden Morgen frische Meeresfrüchte auf den Ständen.
Miho no Matsubara ist ein langer Kiefernwald, der sich entlang der Küste der Halbinsel Miho bei Shizuoka erstreckt. Die Bäume wachsen dicht am Meer, und an klaren Tagen zeichnet sich der Fuji hinter den Ästen ab. Dieses Bild gehört seit Jahrhunderten zu den bekanntesten Landschaftsmotiven Japans und ist Teil des UNESCO-Welterbes rund um den Fuji. Ein schmaler Sandweg führt durch die Kiefern bis ans Wasser, wo Fischer ihre Boote anlanden.
Die Shiraito-Wasserfälle liegen in der Nähe des Fuji und werden größtenteils durch das Grundwasser des Berges gespeist. Das Wasser tritt aus einer langen Felswand aus und fällt in kleinen Strömen herab, die zusammen einem weißen Vorhang ähneln. Der Name bedeutet auf Japanisch „weiße Fäden.
Die Burg Inuyama gehört zu den wenigen Burgen Japans, die noch ihren ursprünglichen Burgturm besitzen. Sie erhebt sich auf einem Felsen direkt über dem Kiso-Fluss, und der Blick von oben auf das Wasser und die umliegenden Wälder ist klar und weit. Der dunkle Holzbau stammt aus dem 16. Jahrhundert und vermittelt einen direkten Eindruck davon, wie eine japanische Feudalburg wirklich aussah.
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Der Mont Fuji ist der höchste Berg Japans und gilt seit Jahrhunderten als heilig. Er überragt die Ebene um ihn herum, und sein schneebedeckter Gipfel ist an klaren Tagen von weit her zu sehen. Rings um den Fuji liegen ruhige Seen, in denen sich sein Umriss spiegelt, und kleine Tempel verbergen sich zwischen den Zedern am Hang. Jedes Jahr machen sich viele Menschen auf den Weg nach oben, um den Sonnenaufgang vom Gipfel aus zu erleben. Der Fuji ist kein gewöhnlicher Berg: Er steht im Mittelpunkt der japanischen Vorstellungswelt seit langer Zeit.
Der Kawaguchiko-See liegt in der Präfektur Yamanashi und gehört zu den Fuji-Seen, die den Berg Fuji umgeben. Von seinen Ufern aus sieht man den Fuji klar und nah, was ihn zu einem der bekanntesten Aussichtspunkte der Region macht. Im Frühling blühen die Kirschbäume entlang des Ufers, und das Wasser spiegelt den schneebedeckten Gipfel. Im Herbst färben sich die Bäume rot und orange, was den Blick auf den Fuji noch eindrücklicher macht. Rund um den See gibt es Cafés, kleine Läden und Aussichtspunkte, die Besucher das ganze Jahr über anziehen.
Der Arakurayama-Sengen-Park mit der Chureito-Pagode liegt auf einem Hügel oberhalb von Fujiyoshida. Die fünfstöckige Pagode steht vor dem Fuji und ergibt eine der bekanntesten Aussichten Japans. Um sie zu erreichen, steigt man eine lange Steintreppe hinauf, gesäumt von Kirschbäumen. Das Bild der Pagode vor dem schneebedeckten Gipfel des Fuji zieht das ganze Jahr über Besucher an, besonders aber im Frühling und Herbst.
Oshino Hakkai ist ein kleines Dorf am Fuß des Fuji, wo acht klare Teiche aus dem Schmelzwasser des Berges gespeist werden. Das Wasser sickert jahrzehntelang durch die Lavaschichten des Fuji, bevor es hier an die Oberfläche tritt. Die Teiche liegen zwischen alten Strohdachhäusern, und das Wasser ist so klar, dass man den Grund deutlich sehen kann. Viele Besucher kommen hierher, um den Fuji aus einer anderen Perspektive zu erleben, umgeben von einer ländlichen Landschaft, die sich kaum verändert hat.
Die Schlucht Shosenkyo liegt in der Präfektur Yamanashi und ist eine der bekanntesten Naturlandschaften in der Region rund um den Fuji. Granitfelsen ragen zu beiden Seiten des Flusses auf, während das Wasser über Steine und kleine Wasserfälle fließt. Im Herbst färben sich die Bäume rot und orange, was diese Schlucht zu einer der beliebtesten Routen der Saison macht. Ein Weg führt entlang des Flusses durch die Felsen bis zum Wasserfall Sengataki, dem markantesten Punkt der Strecke.
Shirakawa-go ist ein Dorf in den Bergen der Präfektur Gifu, das zum UNESCO-Welterbe gehört. Die Häuser hier haben sehr steile Strohdächer, die unter dem schweren Schnee des Winters nicht einbrechen sollen. Diese Bauweise heißt Gassho-zukuri, was so viel bedeutet wie 'betende Hände', weil die Dachform an zusammengelegte Hände erinnert. Im Winter liegt das Dorf unter einer dicken Schneeschicht, und die beleuchteten Häuser sehen aus wie aus einer anderen Zeit.
Die Altstadt von Takayama, das sogenannte Sanmachi Suji, liegt im Herzen von Gifu und ist eines der am besten erhaltenen historischen Viertel Japans. Die schmalen Gassen sind gesäumt von alten Holzhäusern mit dunklen Dächern, deren Holzfassaden die Zeit kaum verändert zu haben scheint. Hier befinden sich traditionelle Sake-Brauereien, die ihre Tore seit Jahrhunderten geöffnet haben, und kleine Läden, in denen lokale Spezialitäten wie Hida-Rindfleisch und mitarashi-Dango angeboten werden. Wer durch diese Gassen schlendert, spürt den Rhythmus eines alten Japans, das hier noch lebendig ist.
Das Takayama Jinya war das Verwaltungszentrum der Region während der Edo-Zeit, als das Shogunat die direkte Kontrolle über das Gebiet ausübte. Das Gebäude ist eines der wenigen erhaltenen Beispiele eines solchen Regierungssitzes in Japan. Die Holzräume, langen Flure und Innenhöfe geben einen guten Eindruck davon, wie der Alltag der Beamten damals aussah. Man kann die Verhörzimmer, die Lagerräume und die Büros besichtigen, die alle in ihrem ursprünglichen Zustand geblieben sind.
Die Seilbahn Shinhotaka in Gifu führt in zwei Etappen auf über 2000 m Höhe in den japanischen Alpen. Von oben sieht man Gipfel, tiefe Täler und im Winter eine dichte Schneedecke, die die ganze Bergwelt bedeckt. An klaren Tagen reicht der Blick weit über die Berge. Unten im Tal dampfen Thermalquellen, und kleine Dörfer liegen entlang des Flusses.
Gero Onsen liegt in der Präfektur Gifu, mitten in den japanischen Alpen. Die heißen Quellen hier sind seit Jahrhunderten bekannt und ziehen Besucher an, die in warmem Wasser entspannen möchten. Die Ryokan entlang des Flusses Hida bieten traditionelle Zimmer mit Holzböden und Blick auf das Wasser. Im Winter sieht man manchmal Affen, die sich in den heißen Quellen der Umgebung wärmen. Das Dorf selbst ist ruhig und überschaubar, mit kleinen Geschäften, Brücken über den Fluss und dem Geruch von Schwefel in der Luft.
Das Schloss Matsumoto erhebt sich mit seinen schwarzen Mauern über die Stadt Nagano. Sein Donjon gilt als der älteste noch erhaltene im ganzen Land. Die dunkle Fassade aus Holz und Stein hebt sich deutlich vom Himmel ab, besonders wenn der Schnee der nahen Berge im Hintergrund leuchtet. Im Inneren kann man die engen Treppen und alten Waffen besichtigen, die die Samurai-Vergangenheit dieser Region zeigen. Das Schloss spiegelt die Zeit der Feudalherren wider, als Matsumoto ein wichtiges Machtzentrum war.
Kamikochi liegt im Herzen der Japanischen Alpen in der Präfektur Nagano und ist nur wenige Monate im Jahr zugänglich, da die Straße im Winter gesperrt wird. Das Tal wird vom Fluss Azusa durchzogen, dessen klares Wasser über Kieselsteine fließt und von alten Lärchenwäldern gesäumt wird. Die Berge ringsum ragen steil auf, und selbst im Sommer liegt Schnee auf den höchsten Gipfeln. Wer hier durch das Tal läuft, begegnet Hirschen, Affen und Greifvögeln. Es gibt wenig Lärm, keine Autos und kaum Ablenkung.
Der Jigokudani Snow Monkey Park liegt in den Bergen rund um Nagano und ist der einzige Ort der Welt, an dem wilde japanische Makaken regelmäßig in heißen Quellen baden. Im Winter, wenn Schnee die Wälder bedeckt, sitzen die Affen ruhig im warmen Wasser und zeigen ein Verhalten, das nirgendwo sonst zu beobachten ist. Der Weg zum Park führt durch einen Wald auf einem schmalen Pfad und dauert etwa 30 Minuten zu Fuß.
Zenko-ji ist ein buddhistischer Tempel in der Stadt Nagano, der seit Jahrhunderten Pilger aus ganz Japan anzieht. Er soll das erste Buddha-Bildnis bewahren, das nach Japan gebracht wurde. Die langen Alleen mit Steinalleen, der Rauch der Weihrauchbecken und die stille Stimmung machen diesen Ort zu einem der ältesten Orte des Glaubens im Land.
Das Hakuba Valley liegt in der Präfektur Nagano und ist eines der bekanntesten Berggebiete Japans. Im Winter fallen hier große Schneemengen, was die Pisten bei Skifahrern aus aller Welt beliebt macht. 1998 fanden in dieser Region die Olympischen Winterspiele statt, und die Sportstätten sind noch heute in Betrieb. Im Sommer verwandelt sich das Tal: Wanderer, Kletterer und Mountainbiker nutzen die Berghänge, während die Alpenblumen die Wiesen bedecken.
Die Nakasendo ist eine alte Straße, die einst Edo mit Kyoto verband. Magome-juku ist eine der Poststationen entlang dieser Route und liegt in den Bergen der Präfektur Gifu. Beim Spaziergang durch das Dorf sieht man Holzhäuser mit dunklen Dächern, gepflasterte Gassen und kleine Läden, die Reisende seit der Edo-Zeit empfangen. Der Ort ist ruhig und übersichtlich, und man kann von hier aus auf dem alten Pfad bis nach Tsumago weiterwandern.
Tsumago-juku ist eine alte Poststation an der historischen Nakasendo-Route, die früher Edo mit Kyoto verband. Das Dorf hat seine hölzernen Häuser und dunklen Dächer aus der Edo-Zeit bewahrt, und die Hauptstraße ist frei von Autos und modernen Schildern. Wer hier entlanggeht, spürt, wie das Leben in einer japanischen Bergstation vor Jahrhunderten ausgesehen haben mag. Tsumago-juku ist auch ein beliebter Start- oder Endpunkt für die Wanderung nach Magome auf dem alten Bergpfad.
Kenroku-en ist einer der drei klassischen Landschaftsgärten Japans und liegt im Herzen von Kanazawa. Teiche, Kiefern, Steinlaternen und kleine Bäche wechseln sich ab und erzeugen eine ruhige Umgebung, die sich mit den Jahreszeiten verändert. Im Winter werden die Äste der alten Bäume mit Seilen gestützt, um sie vor dem Schnee zu schützen, was dem Garten ein ganz besonderes Aussehen verleiht. Besucher schlendern auf geschwungenen Wegen durch die Anlage und genießen den Blick auf die Stadt.
Das Higashi Chaya District ist Kanazawas ältestes Teehausviertel. Die Holzhäuser mit ihren geschwungenen Gittern stehen seit der Edo-Zeit und wurden kaum verändert. Früher kamen Gäste hierher, um Geishas beim Spielen von Musik und Tanzen zuzusehen. Heute kann man durch die gepflasterten Gassen schlendern, Teehäuser von innen besichtigen und in kleinen Läden lokale Süßigkeiten oder Goldblattprodukte kaufen.
Das Schloss Kanazawa steht im Herzen der Stadt, direkt neben dem berühmten Kenroku-en-Garten. Die weißen Mauern und die geschwungenen Dächer sind von weitem zu sehen. Das Schloss wurde mehrmals durch Brände zerstört und dann wieder aufgebaut. Heute kann man durch die Tore spazieren, die rekonstruierten Gebäude besichtigen und den großen Innenhof erkunden, der von alten Steinmauern umgeben ist. Es ist ein zentraler Treffpunkt für Besucher der Stadt.
Der Omicho-Markt ist der älteste überdachte Markt in Kanazawa und seit Jahrhunderten der Ort, an dem die Einwohner der Stadt ihre frischen Lebensmittel kaufen. Hier reihen sich Fischhändler, Gemüseverkäufer und kleine Restaurants aneinander. Die Stände bieten Fisch, Krabben und Meeresfrüchte aus dem Japanischen Meer an, die morgens frisch angeliefert werden. Man kann durch die engen Gänge schlendern, dem Treiben der Händler zuschauen und in einem der kleinen Lokale direkt am Markt frischen Sashimi probieren.
Die Tateyama-Kurobe-Alpenroute führt durch die japanischen Alpen und verbindet Toyama mit Nagano. Die Strecke nutzt mehrere Verkehrsmittel: Seilbahn, Bus, Schienenfahrzeug und Standseilbahn. Im Frühling türmt sich der Schnee beiderseits des Weges zu mächtigen Wänden auf, die die Reisenden zwischen weißen Wänden entlang führen. Die Aussichten auf die Berge sind weit und offen, und die Luft wird mit zunehmender Höhe merklich kälter.
Der Kurobe-Staudamm liegt tief in den japanischen Alpen und ist das größte Staudammbauwerk Japans. Das Wasser fällt mit großer Wucht in die Schlucht darunter, und die Aussicht auf die umliegenden Gipfel ist von oben beeindruckend. Man erreicht ihn über die Tateyama-Kurobe-Alpenroute, eine Bergstrecke, die Seilbahnen, Busse und einen Trolleybus kombiniert. Im Sommer ist der Damm ein beliebtes Ziel für Wanderer und Tagesausflügler.
Gokayama liegt in einem abgelegenen Tal in der Präfektur Toyama und gehört zum gleichen UNESCO-Welterbe wie Shirakawa-go. Die Dörfer Ainokura und Suganuma bewahren Bauernhäuser im Gassho-zukuri-Stil, deren steile Strohdächer an zusammengefaltete Hände erinnern. Die Gegend ist ruhiger und weniger besucht als Shirakawa-go, was ihr einen natürlicheren Charakter verleiht. Im Winter liegt Schnee auf den Dächern, und das Tal wirkt wie aus einer anderen Zeit.
Eihei-ji ist ein Zen-Klosterkomplex, der im 13. Jahrhundert gegründet wurde und tief im Wald liegt, umgeben von alten Zedern. Die Gebäude sind durch überdachte Holzgänge miteinander verbunden, die über das hügelige Gelände führen. Heute leben hier noch Mönche und betreiben ihre täglichen Übungen. Besucher können die Anlage erkunden und den Klosterrhythmus hautnah erleben, der seit Jahrhunderten kaum verändert wurde.
Die Klippen von Tojinbo ragen als Basaltfelsen aus dem Meer der Japan. Das Gestein wurde vor Millionen von Jahren durch vulkanische Aktivität geformt und von den Wellen langsam geshapt. Von oben blickt man direkt auf das Wasser hinunter, das gegen die Felsen schlägt. Die Klippen sind ein beliebter Ausflugsziel entlang der Küste der Präfektur Fukui, wo der Wind oft stark weht und die Gischt in die Luft steigt.
Das Präfekturmuseum für Dinosaurier von Fukui liegt in einer Region, in der bedeutende Fossilien gefunden wurden. In diesem Museum können Besucher echte Skelette, Rekonstruktionen und Exponate entdecken, die die Welt der Dinosaurier auf zugängliche Weise zeigen. Die Ausstellung gibt einen guten Eindruck davon, warum diese Gegend so wichtig für die Paläontologie in Asien ist.
Das Schloss Nagoya steht mitten in der Stadt und erinnert an die Zeit der Feudalherren, die über die Region herrschten. Seine bekanntesten Merkmale sind die beiden vergoldeten Shachihoko, mythische Fischtigerstatuen, die den First des Daches zieren. Das heutige Gebäude wurde nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut, doch der Burggraben und die alten Steinmauern sind noch original erhalten. Wer durch das Gelände spaziert, bekommt eine gute Vorstellung davon, wie mächtig diese Festung einst war.
Das Atsuta Jingu in Nagoya gehört zu den bedeutendsten Shinto-Schreinen Japans. Hier wird die heilige Schwert Kusanagi aufbewahrt, eines der drei kaiserlichen Reichskleinodien. Zwischen alten Bäumen und langen Steinwegen kommen täglich Besucher und Pilger, um zu beten oder einfach durch den ruhigen Wald zu gehen. Die Anlage liegt mitten in der Stadt, fühlt sich aber an wie ein anderer Ort.
Das Toyota-Gedenkmuseum für Industrie und Technologie in Nagoya zeigt, wie ein Textilunternehmen zu einem der größten Autohersteller der Welt wurde. In den alten Backsteingebäuden des ehemaligen Werks sieht man funktionierende Webstühle aus der Frühzeit des Unternehmens, dann den Übergang zum Maschinenbau und schließlich zur Automobilproduktion. Die Ausstellung ist klar gegliedert und für alle Altersgruppen zugänglich. Ein guter Ausgangspunkt, um die industrielle Geschichte Japans zu verstehen.
Die Izu-Halbinsel liegt südlich von Tokio und ragt in den Pazifik hinein. Ihre Küste wechselt zwischen steilen Felsen, kleinen Buchten und schwarzen Sandstränden. Im Inneren steigen bewaldete Hügel auf, und heißes Wasser tritt an vielen Stellen aus dem Boden. Die Thermalquellen der Izu-Halbinsel sind seit Jahrhunderten bekannt, und viele Japaner kommen hierher, um in warmem Wasser zu baden. An klaren Tagen ist der Fuji von der Nordküste aus gut zu sehen. Die kleinen Küstenorte leben vom Fischfang, und in den Häfen liegen jeden Morgen frische Meeresfrüchte auf den Ständen.
Miho no Matsubara ist ein langer Kiefernwald, der sich entlang der Küste der Halbinsel Miho bei Shizuoka erstreckt. Die Bäume wachsen dicht am Meer, und an klaren Tagen zeichnet sich der Fuji hinter den Ästen ab. Dieses Bild gehört seit Jahrhunderten zu den bekanntesten Landschaftsmotiven Japans und ist Teil des UNESCO-Welterbes rund um den Fuji. Ein schmaler Sandweg führt durch die Kiefern bis ans Wasser, wo Fischer ihre Boote anlanden.
Die Shiraito-Wasserfälle liegen in der Nähe des Fuji und werden größtenteils durch das Grundwasser des Berges gespeist. Das Wasser tritt aus einer langen Felswand aus und fällt in kleinen Strömen herab, die zusammen einem weißen Vorhang ähneln. Der Name bedeutet auf Japanisch „weiße Fäden.
Die Burg Inuyama gehört zu den wenigen Burgen Japans, die noch ihren ursprünglichen Burgturm besitzen. Sie erhebt sich auf einem Felsen direkt über dem Kiso-Fluss, und der Blick von oben auf das Wasser und die umliegenden Wälder ist klar und weit. Der dunkle Holzbau stammt aus dem 16. Jahrhundert und vermittelt einen direkten Eindruck davon, wie eine japanische Feudalburg wirklich aussah.
Der Mont Fuji ist der höchste Berg Japans und gilt seit Jahrhunderten als heilig. Er überragt die Ebene um ihn herum, und sein schneebedeckter Gipfel ist an klaren Tagen von weit her zu sehen. Rings um den Fuji liegen ruhige Seen, in denen sich sein Umriss spiegelt, und kleine Tempel verbergen sich zwischen den Zedern am Hang. Jedes Jahr machen sich viele Menschen auf den Weg nach oben, um den Sonnenaufgang vom Gipfel aus zu erleben. Der Fuji ist kein gewöhnlicher Berg: Er steht im Mittelpunkt der japanischen Vorstellungswelt seit langer Zeit.
Der Kawaguchiko-See liegt in der Präfektur Yamanashi und gehört zu den Fuji-Seen, die den Berg Fuji umgeben. Von seinen Ufern aus sieht man den Fuji klar und nah, was ihn zu einem der bekanntesten Aussichtspunkte der Region macht. Im Frühling blühen die Kirschbäume entlang des Ufers, und das Wasser spiegelt den schneebedeckten Gipfel. Im Herbst färben sich die Bäume rot und orange, was den Blick auf den Fuji noch eindrücklicher macht. Rund um den See gibt es Cafés, kleine Läden und Aussichtspunkte, die Besucher das ganze Jahr über anziehen.
Der Arakurayama-Sengen-Park mit der Chureito-Pagode liegt auf einem Hügel oberhalb von Fujiyoshida. Die fünfstöckige Pagode steht vor dem Fuji und ergibt eine der bekanntesten Aussichten Japans. Um sie zu erreichen, steigt man eine lange Steintreppe hinauf, gesäumt von Kirschbäumen. Das Bild der Pagode vor dem schneebedeckten Gipfel des Fuji zieht das ganze Jahr über Besucher an, besonders aber im Frühling und Herbst.
Oshino Hakkai ist ein kleines Dorf am Fuß des Fuji, wo acht klare Teiche aus dem Schmelzwasser des Berges gespeist werden. Das Wasser sickert jahrzehntelang durch die Lavaschichten des Fuji, bevor es hier an die Oberfläche tritt. Die Teiche liegen zwischen alten Strohdachhäusern, und das Wasser ist so klar, dass man den Grund deutlich sehen kann. Viele Besucher kommen hierher, um den Fuji aus einer anderen Perspektive zu erleben, umgeben von einer ländlichen Landschaft, die sich kaum verändert hat.
Die Schlucht Shosenkyo liegt in der Präfektur Yamanashi und ist eine der bekanntesten Naturlandschaften in der Region rund um den Fuji. Granitfelsen ragen zu beiden Seiten des Flusses auf, während das Wasser über Steine und kleine Wasserfälle fließt. Im Herbst färben sich die Bäume rot und orange, was diese Schlucht zu einer der beliebtesten Routen der Saison macht. Ein Weg führt entlang des Flusses durch die Felsen bis zum Wasserfall Sengataki, dem markantesten Punkt der Strecke.
Shirakawa-go ist ein Dorf in den Bergen der Präfektur Gifu, das zum UNESCO-Welterbe gehört. Die Häuser hier haben sehr steile Strohdächer, die unter dem schweren Schnee des Winters nicht einbrechen sollen. Diese Bauweise heißt Gassho-zukuri, was so viel bedeutet wie 'betende Hände', weil die Dachform an zusammengelegte Hände erinnert. Im Winter liegt das Dorf unter einer dicken Schneeschicht, und die beleuchteten Häuser sehen aus wie aus einer anderen Zeit.
Die Altstadt von Takayama, das sogenannte Sanmachi Suji, liegt im Herzen von Gifu und ist eines der am besten erhaltenen historischen Viertel Japans. Die schmalen Gassen sind gesäumt von alten Holzhäusern mit dunklen Dächern, deren Holzfassaden die Zeit kaum verändert zu haben scheint. Hier befinden sich traditionelle Sake-Brauereien, die ihre Tore seit Jahrhunderten geöffnet haben, und kleine Läden, in denen lokale Spezialitäten wie Hida-Rindfleisch und mitarashi-Dango angeboten werden. Wer durch diese Gassen schlendert, spürt den Rhythmus eines alten Japans, das hier noch lebendig ist.
Das Takayama Jinya war das Verwaltungszentrum der Region während der Edo-Zeit, als das Shogunat die direkte Kontrolle über das Gebiet ausübte. Das Gebäude ist eines der wenigen erhaltenen Beispiele eines solchen Regierungssitzes in Japan. Die Holzräume, langen Flure und Innenhöfe geben einen guten Eindruck davon, wie der Alltag der Beamten damals aussah. Man kann die Verhörzimmer, die Lagerräume und die Büros besichtigen, die alle in ihrem ursprünglichen Zustand geblieben sind.
Die Seilbahn Shinhotaka in Gifu führt in zwei Etappen auf über 2000 m Höhe in den japanischen Alpen. Von oben sieht man Gipfel, tiefe Täler und im Winter eine dichte Schneedecke, die die ganze Bergwelt bedeckt. An klaren Tagen reicht der Blick weit über die Berge. Unten im Tal dampfen Thermalquellen, und kleine Dörfer liegen entlang des Flusses.
Gero Onsen liegt in der Präfektur Gifu, mitten in den japanischen Alpen. Die heißen Quellen hier sind seit Jahrhunderten bekannt und ziehen Besucher an, die in warmem Wasser entspannen möchten. Die Ryokan entlang des Flusses Hida bieten traditionelle Zimmer mit Holzböden und Blick auf das Wasser. Im Winter sieht man manchmal Affen, die sich in den heißen Quellen der Umgebung wärmen. Das Dorf selbst ist ruhig und überschaubar, mit kleinen Geschäften, Brücken über den Fluss und dem Geruch von Schwefel in der Luft.
Das Schloss Matsumoto erhebt sich mit seinen schwarzen Mauern über die Stadt Nagano. Sein Donjon gilt als der älteste noch erhaltene im ganzen Land. Die dunkle Fassade aus Holz und Stein hebt sich deutlich vom Himmel ab, besonders wenn der Schnee der nahen Berge im Hintergrund leuchtet. Im Inneren kann man die engen Treppen und alten Waffen besichtigen, die die Samurai-Vergangenheit dieser Region zeigen. Das Schloss spiegelt die Zeit der Feudalherren wider, als Matsumoto ein wichtiges Machtzentrum war.
Kamikochi liegt im Herzen der Japanischen Alpen in der Präfektur Nagano und ist nur wenige Monate im Jahr zugänglich, da die Straße im Winter gesperrt wird. Das Tal wird vom Fluss Azusa durchzogen, dessen klares Wasser über Kieselsteine fließt und von alten Lärchenwäldern gesäumt wird. Die Berge ringsum ragen steil auf, und selbst im Sommer liegt Schnee auf den höchsten Gipfeln. Wer hier durch das Tal läuft, begegnet Hirschen, Affen und Greifvögeln. Es gibt wenig Lärm, keine Autos und kaum Ablenkung.
Der Jigokudani Snow Monkey Park liegt in den Bergen rund um Nagano und ist der einzige Ort der Welt, an dem wilde japanische Makaken regelmäßig in heißen Quellen baden. Im Winter, wenn Schnee die Wälder bedeckt, sitzen die Affen ruhig im warmen Wasser und zeigen ein Verhalten, das nirgendwo sonst zu beobachten ist. Der Weg zum Park führt durch einen Wald auf einem schmalen Pfad und dauert etwa 30 Minuten zu Fuß.
Zenko-ji ist ein buddhistischer Tempel in der Stadt Nagano, der seit Jahrhunderten Pilger aus ganz Japan anzieht. Er soll das erste Buddha-Bildnis bewahren, das nach Japan gebracht wurde. Die langen Alleen mit Steinalleen, der Rauch der Weihrauchbecken und die stille Stimmung machen diesen Ort zu einem der ältesten Orte des Glaubens im Land.
Das Hakuba Valley liegt in der Präfektur Nagano und ist eines der bekanntesten Berggebiete Japans. Im Winter fallen hier große Schneemengen, was die Pisten bei Skifahrern aus aller Welt beliebt macht. 1998 fanden in dieser Region die Olympischen Winterspiele statt, und die Sportstätten sind noch heute in Betrieb. Im Sommer verwandelt sich das Tal: Wanderer, Kletterer und Mountainbiker nutzen die Berghänge, während die Alpenblumen die Wiesen bedecken.
Die Nakasendo ist eine alte Straße, die einst Edo mit Kyoto verband. Magome-juku ist eine der Poststationen entlang dieser Route und liegt in den Bergen der Präfektur Gifu. Beim Spaziergang durch das Dorf sieht man Holzhäuser mit dunklen Dächern, gepflasterte Gassen und kleine Läden, die Reisende seit der Edo-Zeit empfangen. Der Ort ist ruhig und übersichtlich, und man kann von hier aus auf dem alten Pfad bis nach Tsumago weiterwandern.
Tsumago-juku ist eine alte Poststation an der historischen Nakasendo-Route, die früher Edo mit Kyoto verband. Das Dorf hat seine hölzernen Häuser und dunklen Dächer aus der Edo-Zeit bewahrt, und die Hauptstraße ist frei von Autos und modernen Schildern. Wer hier entlanggeht, spürt, wie das Leben in einer japanischen Bergstation vor Jahrhunderten ausgesehen haben mag. Tsumago-juku ist auch ein beliebter Start- oder Endpunkt für die Wanderung nach Magome auf dem alten Bergpfad.
Kenroku-en ist einer der drei klassischen Landschaftsgärten Japans und liegt im Herzen von Kanazawa. Teiche, Kiefern, Steinlaternen und kleine Bäche wechseln sich ab und erzeugen eine ruhige Umgebung, die sich mit den Jahreszeiten verändert. Im Winter werden die Äste der alten Bäume mit Seilen gestützt, um sie vor dem Schnee zu schützen, was dem Garten ein ganz besonderes Aussehen verleiht. Besucher schlendern auf geschwungenen Wegen durch die Anlage und genießen den Blick auf die Stadt.
Das Higashi Chaya District ist Kanazawas ältestes Teehausviertel. Die Holzhäuser mit ihren geschwungenen Gittern stehen seit der Edo-Zeit und wurden kaum verändert. Früher kamen Gäste hierher, um Geishas beim Spielen von Musik und Tanzen zuzusehen. Heute kann man durch die gepflasterten Gassen schlendern, Teehäuser von innen besichtigen und in kleinen Läden lokale Süßigkeiten oder Goldblattprodukte kaufen.
Das Schloss Kanazawa steht im Herzen der Stadt, direkt neben dem berühmten Kenroku-en-Garten. Die weißen Mauern und die geschwungenen Dächer sind von weitem zu sehen. Das Schloss wurde mehrmals durch Brände zerstört und dann wieder aufgebaut. Heute kann man durch die Tore spazieren, die rekonstruierten Gebäude besichtigen und den großen Innenhof erkunden, der von alten Steinmauern umgeben ist. Es ist ein zentraler Treffpunkt für Besucher der Stadt.
Der Omicho-Markt ist der älteste überdachte Markt in Kanazawa und seit Jahrhunderten der Ort, an dem die Einwohner der Stadt ihre frischen Lebensmittel kaufen. Hier reihen sich Fischhändler, Gemüseverkäufer und kleine Restaurants aneinander. Die Stände bieten Fisch, Krabben und Meeresfrüchte aus dem Japanischen Meer an, die morgens frisch angeliefert werden. Man kann durch die engen Gänge schlendern, dem Treiben der Händler zuschauen und in einem der kleinen Lokale direkt am Markt frischen Sashimi probieren.
Die Tateyama-Kurobe-Alpenroute führt durch die japanischen Alpen und verbindet Toyama mit Nagano. Die Strecke nutzt mehrere Verkehrsmittel: Seilbahn, Bus, Schienenfahrzeug und Standseilbahn. Im Frühling türmt sich der Schnee beiderseits des Weges zu mächtigen Wänden auf, die die Reisenden zwischen weißen Wänden entlang führen. Die Aussichten auf die Berge sind weit und offen, und die Luft wird mit zunehmender Höhe merklich kälter.
Der Kurobe-Staudamm liegt tief in den japanischen Alpen und ist das größte Staudammbauwerk Japans. Das Wasser fällt mit großer Wucht in die Schlucht darunter, und die Aussicht auf die umliegenden Gipfel ist von oben beeindruckend. Man erreicht ihn über die Tateyama-Kurobe-Alpenroute, eine Bergstrecke, die Seilbahnen, Busse und einen Trolleybus kombiniert. Im Sommer ist der Damm ein beliebtes Ziel für Wanderer und Tagesausflügler.
Gokayama liegt in einem abgelegenen Tal in der Präfektur Toyama und gehört zum gleichen UNESCO-Welterbe wie Shirakawa-go. Die Dörfer Ainokura und Suganuma bewahren Bauernhäuser im Gassho-zukuri-Stil, deren steile Strohdächer an zusammengefaltete Hände erinnern. Die Gegend ist ruhiger und weniger besucht als Shirakawa-go, was ihr einen natürlicheren Charakter verleiht. Im Winter liegt Schnee auf den Dächern, und das Tal wirkt wie aus einer anderen Zeit.
Eihei-ji ist ein Zen-Klosterkomplex, der im 13. Jahrhundert gegründet wurde und tief im Wald liegt, umgeben von alten Zedern. Die Gebäude sind durch überdachte Holzgänge miteinander verbunden, die über das hügelige Gelände führen. Heute leben hier noch Mönche und betreiben ihre täglichen Übungen. Besucher können die Anlage erkunden und den Klosterrhythmus hautnah erleben, der seit Jahrhunderten kaum verändert wurde.
Die Klippen von Tojinbo ragen als Basaltfelsen aus dem Meer der Japan. Das Gestein wurde vor Millionen von Jahren durch vulkanische Aktivität geformt und von den Wellen langsam geshapt. Von oben blickt man direkt auf das Wasser hinunter, das gegen die Felsen schlägt. Die Klippen sind ein beliebter Ausflugsziel entlang der Küste der Präfektur Fukui, wo der Wind oft stark weht und die Gischt in die Luft steigt.
Das Präfekturmuseum für Dinosaurier von Fukui liegt in einer Region, in der bedeutende Fossilien gefunden wurden. In diesem Museum können Besucher echte Skelette, Rekonstruktionen und Exponate entdecken, die die Welt der Dinosaurier auf zugängliche Weise zeigen. Die Ausstellung gibt einen guten Eindruck davon, warum diese Gegend so wichtig für die Paläontologie in Asien ist.
Das Schloss Nagoya steht mitten in der Stadt und erinnert an die Zeit der Feudalherren, die über die Region herrschten. Seine bekanntesten Merkmale sind die beiden vergoldeten Shachihoko, mythische Fischtigerstatuen, die den First des Daches zieren. Das heutige Gebäude wurde nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut, doch der Burggraben und die alten Steinmauern sind noch original erhalten. Wer durch das Gelände spaziert, bekommt eine gute Vorstellung davon, wie mächtig diese Festung einst war.
Das Atsuta Jingu in Nagoya gehört zu den bedeutendsten Shinto-Schreinen Japans. Hier wird die heilige Schwert Kusanagi aufbewahrt, eines der drei kaiserlichen Reichskleinodien. Zwischen alten Bäumen und langen Steinwegen kommen täglich Besucher und Pilger, um zu beten oder einfach durch den ruhigen Wald zu gehen. Die Anlage liegt mitten in der Stadt, fühlt sich aber an wie ein anderer Ort.
Das Toyota-Gedenkmuseum für Industrie und Technologie in Nagoya zeigt, wie ein Textilunternehmen zu einem der größten Autohersteller der Welt wurde. In den alten Backsteingebäuden des ehemaligen Werks sieht man funktionierende Webstühle aus der Frühzeit des Unternehmens, dann den Übergang zum Maschinenbau und schließlich zur Automobilproduktion. Die Ausstellung ist klar gegliedert und für alle Altersgruppen zugänglich. Ein guter Ausgangspunkt, um die industrielle Geschichte Japans zu verstehen.
Die Izu-Halbinsel liegt südlich von Tokio und ragt in den Pazifik hinein. Ihre Küste wechselt zwischen steilen Felsen, kleinen Buchten und schwarzen Sandstränden. Im Inneren steigen bewaldete Hügel auf, und heißes Wasser tritt an vielen Stellen aus dem Boden. Die Thermalquellen der Izu-Halbinsel sind seit Jahrhunderten bekannt, und viele Japaner kommen hierher, um in warmem Wasser zu baden. An klaren Tagen ist der Fuji von der Nordküste aus gut zu sehen. Die kleinen Küstenorte leben vom Fischfang, und in den Häfen liegen jeden Morgen frische Meeresfrüchte auf den Ständen.
Miho no Matsubara ist ein langer Kiefernwald, der sich entlang der Küste der Halbinsel Miho bei Shizuoka erstreckt. Die Bäume wachsen dicht am Meer, und an klaren Tagen zeichnet sich der Fuji hinter den Ästen ab. Dieses Bild gehört seit Jahrhunderten zu den bekanntesten Landschaftsmotiven Japans und ist Teil des UNESCO-Welterbes rund um den Fuji. Ein schmaler Sandweg führt durch die Kiefern bis ans Wasser, wo Fischer ihre Boote anlanden.
Die Shiraito-Wasserfälle liegen in der Nähe des Fuji und werden größtenteils durch das Grundwasser des Berges gespeist. Das Wasser tritt aus einer langen Felswand aus und fällt in kleinen Strömen herab, die zusammen einem weißen Vorhang ähneln. Der Name bedeutet auf Japanisch „weiße Fäden.
Die Burg Inuyama gehört zu den wenigen Burgen Japans, die noch ihren ursprünglichen Burgturm besitzen. Sie erhebt sich auf einem Felsen direkt über dem Kiso-Fluss, und der Blick von oben auf das Wasser und die umliegenden Wälder ist klar und weit. Der dunkle Holzbau stammt aus dem 16. Jahrhundert und vermittelt einen direkten Eindruck davon, wie eine japanische Feudalburg wirklich aussah.
Chubu zu besuchen bedeutet zu akzeptieren, dass manche Orte ruhig und wenig besucht bleiben. Gehen Sie im Herbst oder im Frühsommer, um Menschenmassen zu vermeiden, ohne die Schönheit der Landschaft aufzugeben. Die Einheimischen kennen Wanderwege und heiße Quellen, die Reiseführer vergessen. Ein Tipp: Fragen Sie die Leute vor Ort, sie teilen ihre Lieblingsentdeckungen gerne.