E-ninnu, Sumerische Tempelruinen in Girsu, Irak
E-ninnu ist eine Tempelanlage aus der Zeit der Sumerer in Girsu, mit Fundamanten aus Stein, Lehmziegelmauern und Resten von Bewasserungssystemen. Die Ruinen erstrecken sich über eine grosse Flache in der Provinz Dhi Qar.
Der Tempel wurde um 2120 vor Christus erbaut und dem Gott Ningirsu geweiht und war unter mehreren Herrschern von Lagasch ein Zentrum fuer religioese Zeremonien. Die Anlage zeigt Spuren verschiedener Phasen der Besiedlung durch fruehe mesopotamische Dynastien.
Der Tempel war Zentrum von Verwaltungsarbeiten und religiösen Praktiken, wie Tontafeln mit Keilschrift zeigen, die Aufzeichnungen über tägliche Abläufe enthielten. Diese Schriftstücke geben Einblick in das religiöse und alltägliche Leben der antiken Sumerer.
Das Gelande ist zugaenglich ueber gefuehrte Touren, die von der irakischen Behoerde fuer Antiuitaeten organisiert werden und auf Sicherheitsrichtlinien basieren. Es ist sinnvoll, sich vorher zu informieren, da das Gebiet in einer archäologisch sensiblen Region liegt.
Ausgrabungen haben unterirdische Tunnelsysteme unter der Tempelanlage enthüllt, die möglicherweise für rituelle Zwecke oder Lagerung dienten. Diese verborgenen Strukturen geben neue Einblicke in die Architektur und Funktionen der antiken Stätte.
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