Gambierinseln, Inselgruppe in Französisch-Polynesien, Frankreich.
Gambier ist eine Inselgruppe im südlichen Pazifik, die zu Französisch-Polynesien gehört und aus mehreren Vulkaninseln mit Korallenriffen besteht. Mangareva bildet die größte Landfläche, während kleinere Inseln wie Taravai, Akamaru und Aukena eine gemeinsame Lagune umgeben.
James Wilson entdeckte diese Inseln 1797 während einer Missionsreise und benannte sie nach Admiral James Gambier. Frankreich übernahm die Kontrolle 1881 und integrierte das Gebiet in sein pazifisches Territorium.
In örtlichen Werkstätten verarbeiten Handwerker Perlmutt zu Schmuck und Kunstgegenständen, die seit Generationen zur Inselwirtschaft gehören. Die Bewohner sprechen Mangareva neben Französisch, wobei die polynesische Sprache vor allem in alltäglichen Gesprächen und bei Zusammenkünften zu hören ist.
Kleine Flugzeuge verbinden die Inselgruppe mit Tahiti, wobei die Flugzeit etwa vier Stunden beträgt. Besucher finden Unterkünfte in Rikitea, dem Hauptort auf Mangareva, wo Pensionen und einfache Häuser Zimmer anbieten.
Die Lagune gehört zu den tiefsten in Französisch-Polynesien, was das Wachstum von Perlenaustern mit außergewöhnlich dunkler Färbung begünstigt. Katholische Kirchen aus dem 19. Jahrhundert stehen auf mehreren Inseln und zeigen eine Mischung aus europäischen und lokalen Baustilen.
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