Latacunga, Provinzzentrum in der Region Cotopaxi, Ecuador
Latacunga ist eine Provinzhauptstadt in der Provinz Cotopaxi im nördlichen Zentrum von Ecuador, die zwischen den Flüssen Alaquez und Cutuchi auf 2.760 Metern Höhe liegt. Die umliegenden Andengipfel prägen das Stadtbild und die gesamte Umgebung mit ihrer vulkanischen Landschaft.
Antonio de Clavijo gründete die Stadt 1557 als koloniale Siedlung in der Region. Zwischen 1698 und 1798 zerstörten vier Erdbeben die Gebäude vollständig, was zu mehrfachen Wiederaufbauphasen führte.
Das Fiesta de la Mama Negra Fest findet zweimal jährlich statt und verbindet verschiedene kulturelle Traditionen mit Aufführungen, Paraden und lokalen Speisen.
Ein internationaler Flughafen am Stadtrand dient sowohl zivilen als auch militärischen Zwecken und verbindet die Stadt mit anderen ecuadorianischen Zielen. Die Höhenlage kann bei Besuchern leichte Atembeschwerden verursachen, daher ist eine langsame Anpassung ratsam.
Einheimische Steinmetze gewinnen vulkanisches Gestein aus den umliegenden Hängen und formen daraus Baumaterial für Projekte in ganz Ecuador. Diese Tradition hat ihre Wurzeln in den Wiederaufbauphasen nach den historischen Erdbeben.
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