Paso de Jama, Gebirgsstraßenkreuzung in den Anden, Argentinien.
Der Paso de Jama ist ein Gebirgspass und Grenzübergang zwischen Argentinien und Chile in den Anden auf etwa 4.200 Metern Höhe. Die Straße verbindet beide Länder und bietet eine durchgehend asphaltierte Route über das Gebirge.
Der Pass wurde 1991 offiziell für den Verkehr geöffnet und erhielt 2005 seine komplette Asphaltierung, womit eine dauerhafte Verbindung zwischen beiden Ländern entstand. Diese Entwicklung beendete Jahrzehnte der Abhängigkeit von schlechteren Bergpfaden und Ausweichrouten.
Der Pass folgt alten Handelswegen, die indigene Gemeinschaften seit Jahrhunderten nutzen, um die Anden zu durchqueren und Völker auf beiden Seiten des Gebirges zu verbinden.
Reisende sollten gültige Reisedokumente für die Grenzkontrolle mitbringen und sich auf starke Temperaturwechsel zwischen Tag und Nacht in dieser Höhe vorbereiten. Warme Kleidung und ausreichend Wasser sind notwendig, da die Bedingungen schnell wechseln können.
Der höchste Punkt liegt auf der chilenischen Seite bei etwa 4.831 Metern, was ihn zu einer der höchsten befestigten Straßen in Südamerika macht. Diese Höhe macht den Pass zu einem bemerkenswerten Überquerungspunkt für den kontinentalen Verkehr.
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