Otavalo, Marktstadt in der Provinz Imbabura, Ecuador.
Otavalo ist eine Stadt in der Provinz Imbabura in Ecuador, die für ihren Handwerksmarkt in den Anden bekannt ist. Die Straßen umgeben einen zentralen Platz mit Ständen, die von Betonschirmen überdacht sind und sich an Markttagen in die Nachbarviertel ausdehnen.
Die Stadt entstand 1534 als spanische Gründung auf einem älteren Siedlungsgebiet und entwickelte sich im 20. Jahrhundert zu einem überregionalen Handelszentrum. Weberei und Landwirtschaft prägten die Entwicklung über Jahrhunderte hinweg.
Die Einwohner sprechen Kichwa neben Spanisch und pflegen ihre Identität durch gewebte Textilien, die nach Familienmustern gestaltet sind. Viele Bewohner tragen geflochtenes Haar als Zeichen ihrer Herkunft.
Die Anreise erfolgt meist über Ibarra oder Quito, der Markt befindet sich im Stadtzentrum und ist zu Fuß zu erkunden. Wochenenden ziehen mehr Besucher an, während Wochentage ruhigere Bedingungen bieten.
Die Umgebung bietet mehrere Kraterseen in vulkanischer Landschaft, die von der Stadt aus erreichbar sind. Lokale Musiker stellen Panflöten und andere Instrumente her, die auf dem Markt direkt vorgeführt werden.
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