Nationalpark Donau-Auen, Nationalpark entlang der Donau, Niederösterreich
Der Danube-Auen National Park erstreckt sich entlang des Flusses zwischen Wien und der slowakischen Grenze und umfasst Auwälder, Altarme und offene Wasserflächen. Die Landschaft wechselt zwischen dichtem Laubwald, sandigen Uferbereichen und ruhigen Seitenarmen, die bei Hochwasser mit dem Hauptstrom verbunden werden.
Das Gebiet wurde 1996 nach jahrelangen Protesten gegen ein geplantes Wasserkraftwerk offiziell geschützt. Die Bewegung der 1980er Jahre vereinte Umweltschützer und Bürger, die sich für den Erhalt der Auenlandschaft einsetzten.
Das Auengebiet war jahrhundertelang ein Ort der Fischerei und der Holzflößerei, heute erleben Besucher die Wildnis entlang des Flusses durch Bootstouren und Aussichtspunkte. Die offenen Wasserflächen und Uferstreifen zeigen, wie sich die Landschaft je nach Jahreszeit verändert und wie Hochwasser die Vegetation formt.
Mehrere markierte Wege führen durch die Auwälder und entlang der Uferbereiche, geeignet für Spaziergänge und Radtouren. Schloss Orth dient als Ausgangspunkt mit Informationen und Ausstellungen zum Ökosystem des Flusses.
Mehr als 100 Vogelarten nisten hier, darunter Seeadler, die im Winter regelmäßig in den Baumkronen entlang des Flusses zu sehen sind. Die alten Bäume bieten Höhlen für Spechte und andere Höhlenbrüter, die auf stehendes Totholz angewiesen sind.
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