Niederbayern, Verwaltungsregion im südöstlichen Bayern, Deutschland
Niederbayern ist ein Regierungsbezirk im Südosten Bayerns, der sich über Flusstäler, landwirtschaftliche Ebenen und bewaldete Hügel erstreckt. Die Landschaft reicht von den Ausläufern der Voralpen bis zu den weiten Feldern entlang der Donau, die das Gebiet in Ost-West-Richtung durchquert.
Die Region entwickelte sich aus keltischen Siedlungen, erlebte die römische Besatzung und wurde 1806 zu einer zentralen Verwaltungseinheit Bayerns. Die Neuordnung folgte auf Jahrhunderte wechselnder Territorialgrenzen und fürstlicher Zugehörigkeiten.
Die Namen vieler Orte gehen auf keltische und römische Wurzeln zurück, die heute noch auf Ortsschildern und in der Aussprache erkennbar sind. Wirtshäuser pflegen Rezepte, die Donaufisch und regionale Getreidesorten verbinden, während die meisten Dörfer eigene Brauhäuser oder Verbindungen zu einer nahen Brauerei unterhalten.
Das Regionalparlament in Landshut koordiniert wesentliche öffentliche Dienste, Bildungsprogramme und Wirtschaftsinitiativen für das gesamte Verwaltungsgebiet. Besucher finden Informationen zu kommunalen Einrichtungen und lokalen Projekten über regionale Kontaktstellen in größeren Städten.
Drei große Flüsse – Donau, Inn und Ilz – treffen sich in Passau und bilden eine natürliche Grenze, die seit Jahrhunderten Handel und Verkehr prägt. Jeder Fluss trägt eine andere Wasserfarbe, die am Zusammenfluss sichtbar bleibt, bevor sich die Ströme vermischen.
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