Oberbayern, Regierungsbezirk in Bayern, Deutschland
Oberbayern bildet einen Regierungsbezirk im Südosten Deutschlands mit München als administrativem und wirtschaftlichem Zentrum. Die Landschaft reicht vom Alpenrand mit Bergtälern und Seen bis zu sanften Hügeln und Wäldern im nördlichen Voralpenraum.
Der Regierungsbezirk entstand 1808 unter König Maximilian I. Joseph als Teil der Reform des bayerischen Staatswesens nach französischem Vorbild. Die Grenzen wurden mehrfach verändert, bis die heutige Form im 20. Jahrhundert festgelegt wurde.
Die Bezeichnung Oberbayern verweist auf die geografische Lage des Gebiets stromaufwärts der Donau und die traditionelle Gliederung des Herzogtums. In den Biergärten unter alten Kastanien und bei Volksfesten sieht man heute noch die Trachten und die geselligen Zusammenkünfte, die das Alltagsleben vieler Orte prägen.
Besucher erreichen das Gebiet über den Flughafen München oder über Autobahnen und Bahnlinien, die alle größeren Orte miteinander verbinden. Die Täler im Süden sind im Winter oft schneereich, während die nördlichen Gebiete ganzjährig gut zugänglich bleiben.
Das Gebiet umfasst den höchsten Gipfel Deutschlands, die Zugspitze, die sich nahe der österreichischen Grenze über 2.962 Meter erhebt. Von der Plattform auf dem Gipfel blickt man bei klarem Wetter bis weit nach Österreich, Italien, Schweiz und tief ins bayerische Flachland hinein.
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