Kjölur, Bergpass und Hochebene in den Nordwest- und Südregionen Islands
Kjölur ist ein Hochplateau im isländischen Inland, das sich über etwa 168 Kilometer zwischen zwei großen Gletschern erstreckt und die nördlichen sowie südlichen Regionen miteinander verbindet. Das Gelände ist rau und unerschlossen, mit wenigen Wegen und einer abgelegenen, wilden Landschaft.
Der Weg durch Kjölur wurde bereits in der Wikingerzeit um 900 n.Chr. genutzt, als Reisende und Händler ihn zur Verbindung der entfernten Landesteile verwendeten. Über die Jahrhunderte hinweg blieb diese Route eine wichtige Verbindung für Menschen, die die Hochebenen durchquerten.
Die Gegend um Hveravellir ist seit langem ein Ort der Zuflucht für Wanderer in den isländischen Hochebenen. Hier nutzten Menschen über Jahrhunderte hinweg die natürliche Wärme und bauten Unterkunftshütten, die bis heute von Reisenden aufgesucht werden.
Die F35-Straße durch Kjölur ist normalerweise nur von Juni bis September zugänglich und erfordert Fahrzeuge mit Allradantrieb wegen der unbefestigten Wege. Gute Vorbereitung, Tankstelle und Versorgung sollten unterwegs geplant werden, da die Gegend sehr abgelegen ist.
Bei Hveravellir gibt es farbige Schlammbecken und dampfende Fumarolen, ein geothermisches Gebiet mit natürlichen heißen Quellen. Besucher können in den warmen Pools baden, was eine ungewöhnliche Erfahrung in dieser fernen und ansonsten kalten Landschaft bietet.
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