Golf von Neapel, Bucht in Kampanien, Italien
Der Golf von Neapel ist eine große Bucht an der Westküste Italiens, die sich zwischen dem Festland und mehreren Inseln erstreckt. Die Küste ist zerklüftet mit Steilhängen, während das Wasser verschiedene Farben zeigt, von Türkis in seichten Gebieten bis zu tiefem Blau im offenen Wasser.
Diesen Golf haben die Römer vor 2000 Jahren besiedelt und nutzen ihn als wichtigen Hafen und Ferienort. Durch Vulkanausbrüche und Erdbeben veränderte sich die Küste mehrmals, und einige antike Städte versanken teilweise im Wasser.
Die Gegend rund um den Golf war seit der Antike ein Ort der Besiedlung und Macht. Menschen lebten hier wegen der fruchtbaren Böden und des Handels, und diese Tradition setzt sich bis heute fort.
Besucher können mit Fähren und Schnellbooten zu den Inseln fahren, die das ganze Jahr über verkehren. Beste Zeit für eine Besichtigung ist zwischen Mai und Oktober, wenn das Wetter mild ist und das Wasser warm genug zum Schwimmen.
Die Küste zeigt merkwürdige geologische Phänomene, bei denen Teile des Landes langsam absinken und Meerwasser in alte römische Häuser eindringt. Dieses Phänomen namens Bradyseismus ermöglicht es Tauchern, antike Ruinen in einigen Metern Tiefe zu erkunden.
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