Präfektur Aichi, Präfektur in Zentral-Honshu, Japan
Die Aichi-Präfektur ist eine Verwaltungseinheit in der zentralen Region der Hauptinsel Honshu, die mehrere große Industriestädte und Küstengebiete am Pazifischen Ozean umfasst. Die Region erstreckt sich von den bergigen Gebieten im Norden bis zur breiten Küstenebene, wo sich dichte Wohnviertel mit Industriezonen abwechseln.
Die heutige Verwaltungsstruktur entstand nach der Meiji-Restauration, als zwei historische Provinzen zusammengelegt wurden und sich rasch zu einem Zentrum der Eisenbahn- und Textilindustrie entwickelten. Im 20. Jahrhundert verlagerte sich der Schwerpunkt auf die Automobilproduktion, die das Gesicht der Region bis heute prägt.
Die lokale Gemeinschaft lebt von der Handwerkskunst der Metallverarbeitung und Keramikherstellung, die in kleinen Betrieben und Werkstätten noch immer nach traditionellen Methoden praktiziert wird. In den Städten und Dörfern spürt man den Einfluss der Samurai-Kultur, die sich in den alten Familiennamen und der Architektur zeigt.
Reisende bewegen sich meist mit den Regionalzügen zwischen den Städten, während die Küstenstraßen und Autobahnen die Industriegebiete erschließen. Die Hafenstadt im Zentrum dient als Knotenpunkt für internationale Verbindungen und Inlandsverkehr.
Das Gebiet beherbergt Japans verkehrsreichsten Hafen, der mehr Container abfertigt als viele andere Häfen des Landes zusammen. In den Außenbezirken der Städte befinden sich große Teststrecken und Entwicklungslabore, die selten für Besucher zugänglich sind.
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