Honshū, Hauptinsel in Japan
Die Hauptinsel Japans erstreckt sich über 1.300 Kilometer von Nordosten nach Südwesten und zeigt Landschaften von Gebirgen und Wäldern bis hin zu Küstenstreifen am Pazifik und am Japanischen Meer. Flüsse durchziehen das Innere und münden in Buchten, während Vulkankegel aus bewaldeten Tälern aufragen.
Das Gebiet war seit 300 v. Chr. das Zentrum der japanischen Zivilisation und beherbergte mehrere Kaiserstädte wie Nara und Kyoto. Später verlagerte sich die Macht nach Tokio im östlichen Teil, das zur heutigen Hauptstadt wurde.
Tempelbesucher und Einheimische steigen auf den Fuji, der sich auf der Insel erhebt und seit Generationen als heiliger Ort gilt. Die Landschaft zeigt überall kleine Schreine am Wegesrand, wo Menschen Räucherstäbchen anzünden und kurz innehalten.
Hochgeschwindigkeitszüge verbinden die großen Städte und überqueren die Insel in wenigen Stunden, was das Reisen zwischen Regionen erleichtert. Die meisten Beschilderungen sind auch in lateinischen Buchstaben vorhanden, was die Orientierung an Bahnhöfen vereinfacht.
Der Biwa-See beherbergt 46 einheimische Fischarten und gehört zu den ältesten Seen der Welt, mit Sedimenten aus einer Zeit vor 4 Millionen Jahren. Fischer setzen noch traditionelle Techniken ein, die man vom Ufer aus beobachten kann.
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