Nationalstraße 4, Nationalstraße in Ost-Tokio, Japan
Die Japan National Route 4 ist eine Nationalstraße, die sich über 745 Kilometer von Chuo-ku in Tokio bis zur Präfektur Aomori erstreckt und durch sieben Präfekturen verläuft. Die Straße durchquert städtische und ländliche Gebiete und verbindet die Hauptstadt mit den nördlichen Regionen entlang der Pazifikküste.
Die Straße entstand aus dem alten Tosando-Weg aus der Asuka-Zeit, der die kaiserlichen Hauptstädte Kyoto und Nara mit den nördlichen Regionen verband. Während der Meiji-Zeit wurde die Route modernisiert und in das nationale Straßennetz integriert.
Der Nullpunkt der japanischen Nationalstraßen liegt an der südlichen Endstation in Nihonbashi, wo alle offiziellen Entfernungen im Land beginnen. Diese symbolische Stelle verbindet die Route mit der historischen Rolle von Nihonbashi als Handelszentrum und Ausgangspunkt für Reisende während der Edo-Zeit.
Die Straße verläuft zwischen Chuo und Taito als Parallelstraße zur Ueno-Strecke des Shuto-Autobahnsystems. Reisende finden entlang der Route zahlreiche Raststätten und Tankstellen, insbesondere in den Abschnitten außerhalb der Stadt.
Die Route erlitt während des großen Tohoku-Erdbebens 2011 erhebliche Schäden, was zu umfangreichen Wiederaufbauarbeiten in den betroffenen Abschnitten führte. Die Wiederherstellung der Verbindung spielte eine wichtige Rolle bei der Unterstützung der Erholungsbemühungen in den nördlichen Regionen.
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