Pitcairninseln, Britischer Archipel im Südpazifik.
Pitcairn Islands ist ein britisches Überseegebiet im südlichen Pazifik und umfasst vier vulkanische Inseln mit schroffen Klippen und kaum ebenen Flächen. Nur eine Insel ist bewohnt, und ihre Küste bietet wenige natürliche Ankerplätze, während die Vegetation aus dichten Farnen und niedrigen Bäumen besteht.
Die Inseln blieben nach ihrer Besiedlung durch Meuterer der HMS Bounty im Jahr 1790 fast zwei Jahrzehnte lang unbemerkt von der Außenwelt. Nachdem ein amerikanisches Schiff die Kolonie 1808 entdeckte, wurde das Gebiet 1838 offiziell unter britische Hoheit gestellt.
Die Bewohner unterhalten kleine Gärten, in denen tropische Früchte neben importierten Pflanzen wachsen, und viele Familien pflegen noch immer traditionelle Nähkunste und Holzschnitzerei. An den Wochenenden versammelt sich die gesamte Gemeinschaft zur Andacht in der Kirche, die seit Generationen im Zentrum des sozialen Lebens steht.
Genehmigungen für die Einreise müssen Monate im Voraus beantragt werden, und Besucher sollten sich auf begrenzte Kommunikationsmöglichkeiten und kein reguläres Internet einstellen. Die meisten Reisenden kommen über Mangareva an, wobei die Überfahrt von Wetterbedingungen und Wellengang abhängt.
Das Postamt gibt eigene Briefmarken heraus, die bei Sammlern weltweit begehrt sind und eine wichtige Einnahmequelle für die kleine Gemeinde darstellen. Jedes Jahr erscheinen neue Motive, die oft lokale Tier- und Pflanzenarten oder historische Themen zeigen.
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