Yasuní-ITT-Initiative, Umweltschutzinitiative im Yasuní-Nationalpark, Ecuador
Die Yasuní-ITT-Initiative war ein Vorschlag, um etwa 900 Millionen Barrel Öl unter der Erde in einem geschützten Waldgebiet zu belassen. Das Projekt sollte durch internationale Zahlungen finanziert werden, um die Amazonasregion vor Ölbohrungen zu bewahren.
Der ecuadorianische Präsident Rafael Correa startete das Projekt 2007 und hoffte auf internationale Unterstützung zur Finanzierung des Waldschutzes. Nach Jahren der Verhandlungen wurde die Initiative 2013 beendet, da nicht genug Geld zusammenkam.
Das Programm entsprach der ecuadorianischen verfassungsrechtlichen Anerkennung der Naturrechte und schützte die Tagaeri und Taromenane Gemeinschaften in freiwilliger Isolation.
Das Projekt ist heute hauptsächlich durch historische Dokumente und Nachrichtenberichte bekannt, da die Initiative selbst nicht mehr aktiv ist. Besucher können die Gegend um Yasuní erkunden, um die Landschaft zu sehen, die geschützt werden sollte.
Ein Volksentscheid im Jahr 2023 führte zur Entscheidung, die Ölförderung im Nationalpark zu stoppen und kehrte damit die Entscheidung von 2013 um. Diese Abstimmung zeigte erneut die Debatte über Ressourcennutzung und Umweltschutz in Ecuador.
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