Oriente, Amazonasregion in Ecuador
Oriente ist eine Regenwaldregion im Osten Ecuadors, die sich vom Fuß der Anden bis zur peruanischen Grenze erstreckt. Dichte Vegetation bedeckt hügeliges Gelände, das von breiten Flüssen durchzogen wird und in weiten Teilen schwer zugänglich bleibt.
Bis in die 1960er Jahre blieb die Region weitgehend isoliert, bevor Erdölfunde Straßenbau und neue Siedlungen mit sich brachten. Diese Veränderungen zogen Arbeiter und Unternehmen aus anderen Landesteilen an und veränderten das Gebiet grundlegend.
Die Ureinwohner der Region nutzen noch immer ihre überlieferten Kenntnisse über Heilpflanzen und Jagdtechniken, die sie von Generation zu Generation weitergeben. Viele Familien leben in Holzhäusern am Flussufer, wo sie Kanus zur Fortbewegung verwenden und vom Fischfang sowie kleinen Gärten leben.
Kleine Flugzeuge verbinden die wichtigsten Ortschaften mit Quito, von wo aus Geländewagen und Boote für die Weiterreise nötig sind. Gummistiefel und Regenschutz gehören zur Grundausstattung, da die Wege oft schlammig und die Flüsse tief sind.
Ein Schutzgebiet im Gebiet beherbergt Menschen, die jeden Kontakt zur Außenwelt ablehnen und in vollständiger Abgeschiedenheit leben. Wissenschaftler haben dort mehr Baumarten auf einem Hektar gezählt als in ganz Nordamerika vorkommen.
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