Salta, Provinz im Nordwesten Argentiniens
Die Provinz Salta ist eine Verwaltungseinheit im Nordwesten Argentiniens, die sich von dichten Wäldern im Osten bis zu kahlen Hochgebirgszonen im Westen erstreckt. Die Landschaft wechselt zwischen tiefen Schluchten, fruchtbaren Tälern mit Weinstöcken und kargen Hochebenen, auf denen Lamas grasen.
Spanische Expeditionen erreichten das Gebiet in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts und gründeten Siedlungen, die später den Kern der Provinz bildeten. Die Region wurde ein wichtiger Handelsposten zwischen dem Vizekönigreich des Río de la Plata und den Anden.
Die vorspanische Vergangenheit zeigt sich heute in Architekturstilen mit niedrigen Lehmbauten, farbenfrohen Webarbeiten auf lokalen Märkten und Volksmusik mit Trommeln und Flöten. Religiöse Feste verbinden katholische Traditionen mit älteren Bräuchen, wobei Prozessionen oft durch enge Gassen ziehen und Teilnehmer in traditioneller Kleidung erscheinen.
Die meisten Orte liegen an oder nahe der Nationalstraße 9, die von Norden nach Süden verläuft und die wichtigsten Städte verbindet. Viele Abschnitte im Westen sind nur mit Fahrzeugen mit hoher Bodenfreiheit gut befahrbar, vor allem während der Regenzeit von Dezember bis März.
Weinberge in den Calchaquí-Tälern erreichen Höhenlagen über 1700 Meter, wodurch die Reben starker Sonneneinstrahlung und kühlen Nächten ausgesetzt sind. Diese Bedingungen begünstigen den Anbau von Torrontés, einer weißen Rebsorte, die hier besonders aromatisch ausfällt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.