Lumbaquí, Stadtgemeinde im Kanton Gonzalo Pizarro, Ecuador
Lumbaquí ist ein Ort in der Provinz Orellana, wo sich die Straßen E10 und E45 kreuzen und die Flüsse Aguarico und Due zusammenfließen. Die Siedlung liegt in der Nähe dieser wichtigen Wasserwege im Norden des Landes.
Carmelite-Missionare gründeten diese Siedlung am 20. November 1978, um indigene Gemeinschaften und Arbeiter der Erdölexploration zu unterstützen. Das Gebiet wurde damals wichtig für die wirtschaftliche Erschließung der Region.
Der Name Lumbaquí könnte von einem Cofán-Krieger, einer benachbarten Siedlung oder aus der Kichwa-Sprache mit der Bedeutung 'Hier bleibe ich' stammen. Die Bewohner pflegen heute ihren Alltag zwischen traditionellen Lebensweisen und dem Einfluss der modernen Wirtschaft.
Das Klima hier ist das ganze Jahr über warm und feucht, mit Temperaturen zwischen 22 und 33 Grad Celsius und häufigen Regenfällen. Besucher sollten wasserfeste Kleidung und gutes Schuhwerk mitbringen, um sich auf den feuchten Wegen sicher zu bewegen.
Das Gebiet beherbergt 18 Petroglyphen mit zoomorphen, anthropomorphen und geometrischen Figuren, die mit breiten Furchen in den Stein geritzt sind. Diese antiken Schnitzereien zeigen künstlerische und symbolische Traditionen der Völker, die hier lange vor der modernen Siedlung lebten.
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