Rhone, Hauptfluss in Frankreich und der Schweiz
Der Rhône entspringt am Rhônegletscher auf etwa 2200 Metern (7200 Fuß) Höhe in den Walliser Alpen und durchquert den Genfer See, bevor er durch weite Täler und Schluchten Richtung Mittelmeer fließt. Der Fluss formt auf den letzten Kilometern ein breites Delta mit Lagunen, Feuchtgebieten und flachen Sandarmen, bevor das Wasser das offene Meer erreicht.
Griechische Kolonisten gründeten im 6. Jahrhundert vor Christus Handelsposten an der Mündung, um Waren ins Binnenland zu transportieren. Römische Ingenieure bauten später Brücken und Hafenbecken, die den Warenaustausch zwischen Mittelmeerküste und gallischen Provinzen erleichterten.
Der Name stammt aus dem Keltischen und bedeutet „fließend
Wanderwege und Radrouten folgen dem Flusslauf in vielen Abschnitten, sodass man längere Strecken am Ufer entlang zurücklegen kann. Der Abschnitt zwischen Genfer See und Mittelmeer bietet unterschiedliche Landschaften, von Weinbergen bis zu flachen Schwemmebenen.
Im 19. Jahrhundert transportierten Schiffer Waren auf flachen Lastkähnen stromabwärts, doch die Rückfahrt erfolgte oft mithilfe von Zugtieren am Ufer, die Boote gegen die Strömung zogen. Manche Abschnitte galten wegen plötzlicher Wasserschübe und enger Durchfahrten als besonders gefährlich für die Besatzung.
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