Monte Rosa Massiv, Gebirgskette in Wallis, Aostatal und Piemont, Schweiz und Italien.
Das Monte-Rosa-Massiv ist eine Gebirgskette an der Grenze zwischen der Schweiz und Italien, mit mehr als zehn Gipfeln über 4000 Metern Höhe und dem Dufourspitze als höchstem Punkt des Landes. Die Gletscher erstrecken sich über die Nord- und Südflanken und bilden ein weitläufiges System aus Eis und Fels, das mehrere Täler umfasst.
Die erste erfolgreiche Besteigung des Dufourspitze erfolgte am 1. August 1855 durch eine Gruppe von acht Bergsteigern unter der Leitung von Charles Hudson. In den folgenden Jahrzehnten wurden die übrigen hohen Gipfel des Massivs nacheinander erklommen und kartografiert.
Die Walser brachten ihre Sprache und Bauweise in die Täler rund um das Gebirgsmassiv, wo heute noch typische Holzhäuser mit Steinplatten auf den Dächern zu sehen sind. Einige der Gipfelnamen stammen aus dem lokalen Dialekt und spiegeln die jahrhundertelange Verbindung zwischen den Bewohnern und den Bergen wider.
Seilbahnen von Champoluc und Alagna führen bis auf Höhen von über 3200 Metern und ermöglichen den Zugang zu Ausgangspunkten für weitere Touren. Die Wetterbedingungen ändern sich rasch in der Höhe, daher ist warme Kleidung auch im Sommer zu empfehlen.
Die Ostwand überragt die italienische Seite um etwa 2400 Meter und bildet die höchste zusammenhängende Fels- und Eiswand der Alpen. Von Macugnaga aus wirkt die Wand besonders eindrucksvoll, da sie sich direkt über dem Talgrund erhebt.
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