Kuba vereint koloniale Architektur, tropische Landschaften und jahrhundertealte Befestigungsanlagen. Von den Tabakfeldern im Viñales-Tal über die Kolonialstädte Trinidad und Havanna bis zu den Wasserfällen von Soroa zeigt die Insel ihre Geschichte und natürliche Vielfalt. Die spanische Kolonialzeit hinterließ Festungen, Paläste und gepflasterte Straßen in den historischen Zentren. Die Nationalparks schützen Karstformationen, Regenwälder und Küstengebiete. An der Küste liegen Strände mit türkisem Wasser und Korallenriffen. Die Route führt durch verschiedene Regionen der Insel, von den Bergen der Sierra Maestra bis zu den Cayos vor der Nordküste. Jeder Ort zeigt einen anderen Aspekt der kubanischen Kultur und Natur, ob in den Straßen von Santiago de Cuba oder in den Höhlen von Bellamar.
Pinar del Río, Kuba
Tal von ViñalesDas Tal von Viñales erstreckt sich in der Provinz Pinar del Río und zeichnet sich durch seine charakteristischen Kalksteinformationen aus, die Mogotes genannt werden. Diese Hügel erheben sich steil aus der flachen Landschaft und entstanden durch Erosion über Millionen Jahre. Zwischen den Mogotes befinden sich ausgedehnte Tabakfelder, auf denen Bauern die Pflanzen nach traditionellen Methoden anbauen. Die Region produziert einen bedeutenden Teil des kubanischen Tabaks. Neben der Landwirtschaft bietet das Tal zahlreiche Höhlen, darunter die Cueva del Indio mit ihrem unterirdischen Fluss. Wanderwege führen durch die Felder und ermöglichen Einblicke in die landwirtschaftlichen Praktiken der Gegend.
Guantánamo, Kuba
BaracoaBaracoa wurde 1511 von Diego Velázquez de Cuéllar gegründet und war die erste Hauptstadt Kubas. Die Stadt liegt an der Nordostküste der Insel, zwischen der Sierra del Purial und dem Atlantischen Ozean. Ihre geografische Isolation trug zur Bewahrung kolonialer Architektur und lokaler Traditionen bei. Die Umgebung zeichnet sich durch tropische Vegetation, Kakaoplantagen und den charakteristischen Tafelberg El Yunque aus. Baracoa diente jahrhundertelang als wichtiger Hafen und bewahrt noch heute Zeugnisse aus der Kolonialzeit, darunter die Festung Matachín.
Ciego de Ávila, Kuba
Cayo CocoCayo Coco erstreckt sich über 370 Quadratkilometer im Atlantischen Ozean und ist durch einen 27 Kilometer langen Damm mit dem kubanischen Festland verbunden. Die Insel bietet ausgedehnte weiße Sandstrände entlang ihrer Nordküste, während Mangrovenwälder die südlichen Küstenabschnitte säumen. In den flachen Lagunen und Salzseen leben Kolonien von Rosa-Flamingos sowie zahlreiche Reiher, Pelikane und andere Wasservögel. Die Riffe vor der Küste beherbergen tropische Fischarten und Meeresschildkröten. Mehrere Hotels befinden sich entlang der Strände, und die Insel dient als Ausgangspunkt für Tauchgänge und Bootsausflüge zu benachbarten Cayos.
Guantánamo, Kuba
El YunqueEl Yunque erhebt sich auf 575 Meter Höhe und zeichnet sich durch sein flaches Gipfelplateau aus. Der Aufstieg führt durch dichten Regenwald mit zahlreichen einheimischen Pflanzenarten. Diese Formation gehört zu den markantesten Erhebungen der Region Guantánamo und bietet Wanderern die Möglichkeit, die tropische Vegetation Kubas zu erkunden.
Artemisa, Kuba
Las TerrazasLas Terrazas ist eine ökologische Gemeinde in der Biosphärenreservat Sierra del Rosario. Das Gebiet wurde in den 1960er Jahren als Wiederaufforstungsprojekt gegründet und umfasst heute ausgedehnte Waldgebiete mit markierten Wanderwegen. Die Gemeinde betreibt verschiedene Programme zum Umweltschutz und zur nachhaltigen Entwicklung. Besucher können durch die bewaldeten Hügel wandern, Wasserfälle entdecken und mehr über die Aufforstungsbemühungen erfahren. Die Siedlung verbindet Naturschutz mit Tourismus und bietet Einblicke in ökologische Landwirtschaft und Forstwirtschaft.
Sancti Spíritus, Kuba
TrinidadTrinidad wurde 1514 gegründet und gehört zu den am besten erhaltenen Kolonialstädten Kubas. Die Stadt zeigt kopfsteingepflasterte Straßen, farbenfrohe Häuser im spanischen Kolonialstil und die Plaza Mayor als zentralen Platz. Mehrere Museen befinden sich in restaurierten Herrenhäusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert und dokumentieren die Geschichte der Zuckerproduktion sowie das Leben der wohlhabenden Plantagenbesitzer. Die Architektur verbindet maurische, barocke und neoklassizistische Elemente.
Cienfuegos, Kuba
CienfuegosDas historische Zentrum von Cienfuegos zeigt französische Kolonialarchitektur aus dem 19. Jahrhundert. Die Stadt wurde 1819 von französischen Siedlern gegründet und bewahrt diese architektonische Tradition in ihren Hauptgebäuden. Das Teatro Tomás Terry aus dem Jahr 1889 dient als Opern- und Theaterhaus mit klassischer Innenausstattung. Der Palacio de Valle an der Küste verbindet gotische, romanische und maurische Stilelemente. Die städtebauliche Struktur folgt einem rechtwinkligen Grundriss mit dem Parque José Martí als zentralem Platz.
Sancti Spíritus, Kuba
Topes de CollantesTopes de Collantes ist ein Naturschutzgebiet in den Escambray-Bergen, das mehrere markierte Wanderwege durch tropischen Regenwald bietet. Das Gebiet umfasst historische Kaffeeplantagen, natürliche Flussläufe und Höhlensysteme. Die Region beherbergt verschiedene einheimische Vogelarten und dient als Ausgangspunkt für Exkursionen in die Berglandschaft.
Matanzas, Kuba
SchweinebuchtDie Schweinebucht liegt an der Südküste Kubas in der Provinz Matanzas. Dieser Ort erlangte weltweite Bekanntheit durch die gescheiterte Invasion von 1961, bei der von den USA unterstützte Exilkubaner versuchten, die Regierung zu stürzen. Heute zieht die Bucht Taucher und Schnorchler an, die das klare Wasser und die Korallenriffe erkunden möchten. Die Küste bietet Zugang zu Unterwasserhöhlen und einer vielfältigen Meeresfauna. Mehrere Tauchzentren organisieren Ausflüge zu den Riffen und historischen Relikten am Meeresgrund.
Matanzas, Kuba
Zapata-SumpfDie Ciénaga de Zapata ist die größte Feuchtgebietszone Kubas und der Karibik. Dieses Biosphärenreservat erstreckt sich über mehr als 4.500 Quadratkilometer und beherbergt zahlreiche endemische Vogelarten wie den Kubareiher und die Bienenelfe, den kleinsten Vogel der Welt. Die Mangrovenwälder und Sümpfe bieten Lebensraum für Krokodile, Seekühe und verschiedene Fischarten. In den Höhlen der Region finden sich präkolumbianische Felszeichnungen der Taíno-Bevölkerung, die Einblicke in die Lebensweise der ersten Inselbewohner geben.
Camagüey, Kuba
CamagüeyCamagüey ist die drittgrößte Stadt Kubas und zeichnet sich durch ihre Kolonialarchitektur aus. Die Stadt verfügt über ein Labyrinth gewundener Gassen, die aus strategischen Gründen während der Kolonialzeit angelegt wurden. Zahlreiche Kirchen, darunter die Kathedrale Nuestra Señora de la Candelaria, prägen das Stadtbild. Das historische Zentrum wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Mehrere Galerien für zeitgenössische Kunst befinden sich in restaurierten Kolonialgebäuden. Die Stadt ist für ihre traditionellen Tonkrüge bekannt, die zur Wassersammlung dienten.
Ciego de Ávila, Kuba
Jardines del ReyDie Jardines del Rey bilden einen Archipel, der sich über 200 Kilometer entlang der Nordküste Kubas erstreckt. Diese Inselkette umfasst mehrere Inseln und Cayos, darunter Cayo Coco und Cayo Guillermo, die durch Dämme mit dem Festland verbunden sind. Die Gewässer rund um die Jardines del Rey beherbergen ausgedehnte Korallenriffe mit zahlreichen Fischarten und Meereslebewesen. Die Strände bestehen aus weißem Sand und ziehen sich über mehrere Kilometer entlang der Küstenlinie. Das Gebiet liegt in der Provinz Ciego de Ávila und wurde nach König Ferdinand II. von Spanien benannt.
Kuba
Isla de la JuventudDie Isla de la Juventud ist die zweitgrößte kubanische Insel und liegt südlich der Hauptinsel im Karibischen Meer. Das ehemalige Gefängnis Presidio Modelo, in dem Fidel Castro inhaftiert war, wurde in ein Museum umgewandelt. Die Küstengewässer der Insel beherbergen ausgedehnte Korallenriffe, die sich zum Tauchen und Schnorcheln eignen. Im Landesinneren erstrecken sich Kiefernwälder mit Wanderwegen, während die Südküste mehrere Sandstrände aufweist. Die Insel verfügt über archäologische Fundstätten mit präkolumbianischen Höhlenmalereien in der Cueva de Punta del Este.
Villa Clara, Kuba
RemediosRemedios ist eine der ältesten Kolonialstädte Kubas und wurde im frühen 16. Jahrhundert gegründet. Die Stadt bewahrt ihre koloniale Architektur mit Gebäuden aus dem 17. und 18. Jahrhundert rund um den zentralen Platz Plaza Isabel II. Die Iglesia de San Juan Bautista zeichnet sich durch ihre goldenen Altaraufsätze und religiösen Kunstwerke aus. Jeden Dezember findet in Remedios das traditionelle Parrandas-Festival statt, bei dem zwei Stadtteile in einem freundschaftlichen Wettbewerb mit Feuerwerk, Musikkapellen und dekorierten Wagen gegeneinander antreten. Diese Feierlichkeiten reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück.
Santiago de Cuba, Kuba
Baconao ParkDer Baconao-Park erstreckt sich über mehr als 80.000 Hektar zwischen der Sierra Maestra und der Karibikküste. Die UNESCO erkannte dieses Gebiet 1987 als Biosphärenreservat an. Die Besucher finden hier einen Skulpturenpark mit über 200 lebensgroßen Dinosauriermodellen, das Nationale Verkehrsmuseum mit einer Sammlung historischer Fahrzeuge und das Meeresmuseum mit Aquarien. Die Berge bieten Wanderwege durch tropische Vegetation und Aussichtspunkte auf das Karibische Meer. Das Gebiet umfasst mehrere Strände, Kaffeeplantagen aus der Kolonialzeit und archäologische Stätten mit präkolumbianischen Felszeichnungen.
Santiago de Cuba, Kuba
Festung San Pedro de la RocaDas Château de San Pedro de la Roca wurde zwischen 1638 und 1700 an der Bucht von Santiago errichtet, um die Stadt vor Angriffen von Freibeutern und ausländischen Flotten zu schützen. Die Festung zeigt militärische Architektur der spanischen Kolonialzeit mit Bastionen, Geschützstellungen und unterirdischen Gängen. Das angeschlossene Museum dokumentiert die Verteidigungsgeschichte der Region und präsentiert Waffen, Uniformen sowie Dokumente aus verschiedenen Jahrhunderten. Von den Mauern aus bietet sich ein weiter Blick über die Karibikküste und die Hafeneinfahrt.
Havanna, Kuba
Strand von GuanaboDer Strand von Guanabo erstreckt sich entlang der Nordküste, etwa 25 Kilometer östlich von Havanna. Diese Küstenzone zieht kubanische Familien und Besucher an, die eine lokale Badeumgebung suchen. Das Dorf bietet Restaurants, Cafés und kleine Geschäfte entlang der Strandpromenade. Der Sandstrand ermöglicht das Schwimmen in ruhigem Wasser, insbesondere während der Sommermonate. Die Gegend verfügt über öffentliche Verkehrsanbindungen zur Hauptstadt und eignet sich für Tagesausflüge von Havanna aus.
Matanzas, Kuba
Yumuri-TalDas Yumurí-Tal erstreckt sich über fünf Quadratkilometer südlich von Matanzas und bildet eine landwirtschaftliche Region zwischen den Hügeln der Sierra de Hicacos. Die Gegend wird vom Fluss Yumurí durchquert, der dem Tal seinen Namen gibt. Wanderwege führen durch Tabakplantagen und tropische Vegetation mit Königspalmen und verschiedenen einheimischen Pflanzenarten. Bauernhöfe kultivieren traditionell Tabak sowie Zitrusfrüchte und Gemüse. Mehrere Aussichtspunkte am Rand der Kalksteinhügel bieten Blicke über die Anbauflächen und die umliegenden Erhebungen. Das Tal liegt etwa zehn Kilometer vom Stadtzentrum von Matanzas entfernt und ist über lokale Straßen erreichbar.
Cienfuegos, Kuba
Nicho-WasserfälleDie Wasserfälle von Nicho befinden sich im Escambray-Gebirge und bilden eine Gruppe von Kaskaden, die über mehrere Felsterrassen fließen. Das Wasser fällt etwa 30 Meter in natürliche Becken, in denen Besucher schwimmen können. Die Anlage liegt innerhalb eines Naturschutzgebietes und ist von dichtem tropischem Wald umgeben. Verschiedene Vogelarten, darunter endemische Arten Kubas, leben in diesem Waldgebiet. Wanderwege führen zu den einzelnen Wasserfällen und Badestellen. Die Anfahrt erfolgt über eine Straße von Cienfuegos aus.
Mayabeque, Kuba
JibacoaJibacoa ist eine Küstenstadt in der Provinz Mayabeque, die für ihre natürlichen Unterwasserlandschaften bekannt ist. Das Korallenriff befindet sich nur 50 Meter vom Strand entfernt und ermöglicht Schnorchlern und Tauchern den direkten Zugang zu tropischen Fischarten und Meeresschildkröten. Die Strände erstrecken sich entlang der Nordküste und bieten ruhige Gewässer, die sich für Badegäste und Familien eignen. Die Stadt dient als Ausgangspunkt für Erkundungen der umliegenden Küstengebiete und maritimen Ökosysteme.
Pinar del Río, Kuba
Cayo LevisaCayo Levisa ist eine kleine Insel vor der Nordküste von Pinar del Río. Die Strände erstrecken sich entlang der Küste mit feinem weißen Sand. Korallenriffe umgeben die Insel und bieten Lebensraum für verschiedene Meeresarten. Die klaren Gewässer ermöglichen Tauchgänge und Schnorchelausflüge. Grüne Meeresschildkröten schwimmen regelmäßig in diesen Gebieten. Die Insel ist durch eine Fährverbindung vom Festland erreichbar. Palmen wachsen entlang der Uferzone. Das Gebiet gehört zum nördlichen Archipel der Provinz.
Guantánamo und Holguín, Kuba
Nationalpark Alejandro de HumboldtDer Nationalpark Alejandro de Humboldt erstreckt sich über die Provinzen Guantánamo und Holguín im Osten Kubas. Dieses Schutzgebiet beherbergt mehr als 1000 Pflanzenarten, darunter zahlreiche endemische Gewächse, die nur in dieser Region vorkommen. Die Fauna umfasst seltene Tierarten wie den Kubanischen Schlitzrüssler und verschiedene Frosch- und Vogelarten. Die Landschaft zeichnet sich durch tropische Regenwälder, Flusssysteme und Bergformationen aus. Die UNESCO ernannte das Gebiet im Jahr 2001 zum Weltnaturerbe aufgrund seiner außergewöhnlichen Biodiversität und der geologischen Besonderheiten.
Havanna, Kuba
Finca VigíaDie Finca Vigía war von 1939 bis 1960 der Wohnsitz von Ernest Hemingway in den Außenbezirken von Havanna. Das erhaltene Anwesen beherbergt heute ein Museum, das dem amerikanischen Schriftsteller gewidmet ist. Die Besucher können durch die Fenster die Innenräume betrachten, in denen sich die Originalmöbel, die persönliche Bibliothek mit etwa 9000 Bänden, Jagdtrophäen und zahlreiche persönliche Gegenstände befinden. Im Garten ist das Fischerboot Pilar ausgestellt, mit dem Hemingway auf dem Meer fuhr. Das Anwesen vermittelt einen direkten Einblick in das Leben und die Arbeitsumgebung des Nobelpreisträgers während seiner kubanischen Jahre.
Matanzas, Kuba
Bellamar-HöhlenDiese Höhlen erstrecken sich über ein unterirdisches Netzwerk von 23 Kilometern und entstanden vor etwa 300.000 Jahren durch geologische Prozesse. Die Cuevas de Bellamar präsentieren zahlreiche Formationen aus Kalzitkristallen, Stalaktiten und Stalagmiten in verschiedenen Größen. Das Höhlensystem wurde 1861 von einem Arbeiter entdeckt und ist seitdem für Besucher zugänglich. Geführte Touren ermöglichen den Zugang zu mehreren unterirdischen Sälen mit unterschiedlichen mineralogischen Strukturen und natürlichen Vertiefungen.
Havanna, Kuba
Morro CastleDas Castillo de los Tres Reyes del Morro wurde zwischen 1589 und 1630 zur Verteidigung der Hafeneinfahrt von Havanna gegen Piratenangriffe errichtet. Die Festung steht auf einem felsigen Vorsprung am Eingang der Bucht und bildet zusammen mit der Festung San Carlos de la Cabaña ein Verteidigungssystem. Der Leuchtturm aus dem Jahr 1845 markiert noch heute die Hafeneinfahrt. Besucher können die Kasematten, Kanonen und Wälle besichtigen sowie das Museum zur Militärgeschichte Kubas erkunden, das Waffen, Uniformen und historische Dokumente aus verschiedenen Epochen präsentiert.
Santiago de Cuba, Kuba
La Gran PiedraLa Gran Piedra erhebt sich auf 1225 Meter Höhe in der Sierra Maestra und trägt auf ihrem Gipfel einen massiven vulkanischen Felsblock von 51 Metern Länge, der aus prähistorischen geologischen Aktivitäten stammt. Der Berg bietet Zugang zu einem botanischen Garten, der über 900 Pflanzenarten aus verschiedenen Klimazonen beherbergt, darunter Orchideen, Farne und endemische kubanische Flora. Von der Spitze aus erstreckt sich der Blick über die Südküste Kubas bis zur Karibik und bei klarem Wetter bis nach Haiti und Jamaika. Die Auffahrt erfolgt über eine kurvenreiche Straße durch Nebelwald und Kaffeeplantagen aus der Kolonialzeit, die heute Teil des UNESCO-Biosphärenreservats Baconao sind.
Sancti Spíritus, Kuba
Playa AncónPlaya Ancón erstreckt sich über vier Kilometer entlang der Südküste Kubas und liegt zwölf Kilometer von der Kolonialstadt Trinidad entfernt. Der feine weiße Sand und das türkisfarbene Wasser ziehen Besucher an, die Entspannung am Meer suchen. Die vorgelagerten Korallenriffe bieten Möglichkeiten zum Schnorcheln und Tauchen, wobei verschiedene Fischarten und Meereslebewesen zu beobachten sind. Mehrere Hotels und Restaurants befinden sich in unmittelbarer Nähe der Bucht. Die Wassertemperaturen bleiben das ganze Jahr über warm, was ganzjährige Badeaktivitäten ermöglicht.
Sancti Spíritus, Kuba
Valle de los IngeniosDas Tal von los Ingenios erstreckt sich über drei miteinander verbundene Täler südlich von Trinidad und dokumentiert die Geschichte der Zuckerproduktion während der Kolonialzeit. Die 250 Quadratkilometer umfassen 75 ehemalige Zuckermühlen und Plantagen aus dem 19. Jahrhundert, darunter Herrenhäuser, Sklavenunterkünfte und Industriebauten. Der 45 Meter hohe Manaca-Iznaga-Turm diente zur Überwachung der Arbeitskräfte und zur Orientierung in der Region. Die archäologischen Überreste zeigen die Entwicklung der Zuckerindustrie und die sozialen Strukturen der damaligen Zeit.
Matanzas, Kuba
Saturn-HöhleDie Cueva de Saturno ist eine natürliche Höhle mit einem unterirdischen Süßwasserbecken, das eine Tiefe von 20 Metern erreicht. Das Wasser bleibt ganzjährig kühl und ermöglicht das Schwimmen sowie Schnorcheln in einer geschützten Umgebung. Die Höhle verfügt über natürliche Lichtöffnungen in der Decke, die das Innere beleuchten. Besucher können über eine Treppe direkt zum Wasser hinabsteigen. Die geologische Formation bietet Einblick in die Karstlandschaft der Region Matanzas.
Villa Clara, Kuba
El MejunjeEl Mejunje ist ein unabhängiges Kulturzentrum in Santa Clara, das seit 1984 in Betrieb ist. Das Zentrum bietet ein vielfältiges Programm mit Theateraufführungen, Live-Musik verschiedener Genres und Kunstausstellungen lokaler und nationaler Künstler. El Mejunje hat sich als wichtiger Ort für die LGBT-Gemeinschaft etabliert und veranstaltet regelmäßig Drag-Shows und kulturelle Veranstaltungen, die Toleranz und Diversität fördern. Das Zentrum fungiert als Treffpunkt für Künstler, Aktivisten und Kulturinteressierte.
Guantánamo, Kuba
Salto FinoSalto Fino ist mit 305 Metern der höchste Wasserfall Kubas. Die Wasserfälle werden vom Fluss Arroyo del Jígüe gespeist, der durch die Gebirgskette Nipe-Sagua-Baracoa fließt. Das Wasser stürzt über eine steile Felswand in die Tiefe und bildet am Fuß ein natürliches Becken. Der Zugang zum Wasserfall erfolgt über Wanderwege durch den tropischen Bergwald der Region Guantánamo.
Havanna, Kuba
El CapitolioDas Capitolio wurde zwischen 1926 und 1929 als Sitz des kubanischen Kongresses errichtet. Die Kuppel erreicht eine Höhe von 62 Metern und dominiert die Skyline von Havanna. Das Gebäude zeigt neoklassizistische Architektur mit korinthischen Säulen und Marmorverkleidungen. Im Inneren befindet sich eine 17 Meter hohe Statue der Republik aus Bronze. Seit der Revolution dient das Capitolio als Sitz der Kubanischen Akademie der Wissenschaften und beherbergt wissenschaftliche Institute. Die monumentale Treppe führt zu einem Portikus mit 56 Granitsäulen. Das Bauwerk erstreckt sich über eine Fläche von 38.000 Quadratmetern.
Matanzas, Kuba
Canimar-FlussDer Fluss Canímar erstreckt sich durch die Provinz Matanzas und bietet Gelegenheit zur Beobachtung der lokalen Vogelwelt und einheimischen Vegetation. Die Bootsfahrten führen durch Mangroven und dichte tropische Vegetation entlang der Ufer. Verschiedene Vogelarten wie Reiher, Eisvögel und Kolibris leben in diesem Feuchtgebiet. Das Flusssystem mündet in die Bucht von Matanzas und bildet ein wichtiges Ökosystem für Flora und Fauna der Region.
Artemisa, Kuba
Soroa-WasserfälleDie Wasserfälle von Soroa stürzen 22 Meter in die Tiefe und befinden sich inmitten dichter tropischer Vegetation. Orchideen und Farne wachsen entlang der Felswände und am Wasserrand. Ein angelegter Wanderweg führt Besucher durch den Wald bis zum Fuß der Kaskaden, wo sich ein natürliches Becken zum Baden gebildet hat. Die Umgebung gehört zur Sierra del Rosario, einem Biosphärenreservat, das für seine Artenvielfalt bekannt ist.