Tiber, Hauptfluss in Mittelitalien
Der Tiber ist ein Fluss in Mittelitalien, der etwa 400 km vom Apennin durch die Toskana, Umbrien und Latium bis ins Tyrrhenische Meer bei Rom fließt. Sein Verlauf führt durch Hügel und Ebenen, vorbei an kleinen Dörfern und größeren Städten, bevor er die Hauptstadt erreicht.
Die Römer nannten den Fluss ursprünglich Albula, änderten den Namen aber später zu Tiberis, nachdem König Tiberinus in seinen Fluten ertrunken sein soll. Im Laufe der Jahrhunderte beeinflusste er die Entwicklung der Stadt Rom und diente als Transportweg für Waren ins Landesinnere.
Städte und Gemeinden entlang seiner Ufer nutzen das Wasser seit der Antike für Landwirtschaft und Trinkwasserversorgung. In Rom selbst verbinden heute Brücken die beiden Ufer und schaffen Wege durch die Stadt, die Bewohner und Besucher täglich überqueren.
Besucher können entlang der Ufer spazieren und die Aussicht auf das Wasser genießen, besonders von Brücken und Uferwegen in Stadtzentren. Der Wasserstand variiert je nach Jahreszeit, wobei Herbst und Winter mehr Niederschlag und höhere Pegel mit sich bringen.
Seine Mündung hat sich seit römischer Zeit etwa 6 km seewärts verlagert, da ständig Sedimente angeschwemmt werden und ein natürliches Delta entsteht. Früher konnten Schiffe bis zu 100 km flussaufwärts fahren und Handelswaren in die inneren Regionen bringen.
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