Gouvernement Jerusalem, Verwaltungsbezirk in Ost-Jerusalem, Palästina
Der Quds-Landkreis ist ein Verwaltungsbezirk in Ostjerusalem, der sich über vielfältige Landschaften zwischen Ramallah und Betlehem erstreckt. Das Gebiet reicht nach Osten bis zum Toten Meer und umfasst sowohl urban geprägte Bereiche als auch ländlichere Gegenden.
Nach dem Osloer Abkommen von 1995 errichtete die Palästinensische Behörde einen Verwaltungsbezirk als eines von mehreren Verwaltungszentren im Westjordanland. Das Gebiet wurde seitdem als zentraler Verwaltungssitz für die umliegenden Regionen entwickelt.
Der Landkreis ist Heimat vieler Heiligtümer und historischer Stätten, die Jahrhunderte islamischer und christlicher Präsenz widerspiegeln. Besucher können an diesen Orten die religiöse Bedeutung erkennen, die das Gebiet für Gläubige verschiedener Konfessionen hat.
Das Gebiet ist in zwei Sub-Bezirke unterteilt, wobei Jerusalem J1 unter israelischer Kontrolle steht und Jerusalem J2 die übrigen Bereiche abdeckt. Besucher sollten sich dieser administrativen Unterschiede bewusst sein, da sie bei der Fortbewegung zwischen den Gebieten relevant sein können.
Das Gebiet liegt auf einer Höhe von etwa 680 Metern über dem Meeresspiegel, was es zu einem der höchsten bewohnten Plateaus in der Region macht. Diese geografische Besonderheit prägt das Klima und die Landschaften, die Besucher hier antreffen.
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