Provinz Urubamba, Verwaltungsprovinz im Departamento Cusco, Peru
Die Urubamba-Provinz ist ein Verwaltungsgebiet im Cusco-Departement, etwa 57 Kilometer nordwestlich der Stadt Cusco gelegen, das sieben Distrikte umfasst, darunter Chinchero, Ollantaytambo und Machu Picchu. Das Gebiet erstreckt sich durch ein fruchtbares Tal mit Bergen, die bis zu Gletscherspitzen aufragen, und wird vom Vilcanota-Fluss durchflossen.
Das Gebiet wurde 1825 durch Regierungsdekret als Verwaltungsprovinz offiziell anerkannt und erhielt 1962 die Bezeichnung als archäologische Provinz Perus. Diese Anerkennung spiegelt die große Bedeutung der Region für das archäologische Erbe des Landes wider.
Das Urubamba-Tal war ein wichtiger Ort für die Inkas, die hier Siedlungen gründeten und Terrassen für den Anbau anlegten, die noch heute das Landschaftsbild prägen. Die Region behielt ihre landwirtschaftliche Bedeutung bis heute und bildet das Herzland der andinen Kultur der Region.
Die Region liegt auf etwa 2.588 Metern Höhe, wo die Temperaturen zwischen 4 und 21 Grad Celsius schwanken, so dass Besucher warme Lagen und einen Schutz vor Kälte mitnehmen sollten. Die beste Reisezeit ist die Trockenzeit von Mai bis Oktober, wenn stabile Wetterbedingungen herrschen.
Über das Gebiet verteilt finden sich mehrere schneebedeckte Gipfel wie Willka Qasa und Hatun Luychu, die von vielen Stellen aus sichtbar sind und zusammen mit den historischen Stätten ein beeindruckendes Bergpanorama bilden. Diese Gipfel sind nicht nur geographische Merkmale, sondern hatten auch für die Inka-Kultur religiöse Bedeutung.
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