Präfektur Fukushima, Verwaltungspräfektur im Nordosten von Honshu, Japan.
Die Präfektur Fukushima umfasst mehr als 13.000 Quadratkilometer und erstreckt sich von Pazifikküsten über fruchtbare Ebenen bis zu Berggebieten mit dem Inawashiro-See in der Mitte. Die Landschaft wechselt zwischen Reisfeldern im Flachland, dichten Wäldern an den Berghängen und Flusstälern, die sich durch das gesamte Gebiet ziehen.
Die Region wandelte sich 1876 von der antiken Mutsu-Provinz zur Präfektur Fukushima und markierte damit eine bedeutende Veränderung während der Meiji-Restauration. Lokale Clans hatten jahrhundertelang die Gegend verwaltet, bevor die neue zentrale Verwaltungsstruktur eingeführt wurde.
Das Soma-Nomaoi-Fest zeigt berittene Krieger, die in kompletter Samurai-Rüstung traditionelle Reitvorführungen aufführen und historische Waffen tragen. Lokale Handwerker pflegen alte Techniken der Lackwareherstellung, und Besucher können in Werkstätten beobachten, wie Schalen und Schmuckstücke entstehen.
Die Präfektur ist durch Hochgeschwindigkeitszüge mit Tokio verbunden, die häufig von größeren Bahnhöfen in Fukushima City, Koriyama und Iwaki abfahren. Viele Sehenswürdigkeiten liegen weit auseinander, daher ist es sinnvoll, mehrere Tage einzuplanen und zwischen verschiedenen Regionen zu reisen.
Die Eruption des Mount Bandai im Jahr 1888 schuf zahlreiche Seen und Feuchtgebiete und verwandelte die Landschaft in ein Netzwerk miteinander verbundener Wasserflächen. Einige dieser Seen haben heute unterschiedliche Farbtöne aufgrund unterschiedlicher Mineralkonzentrationen, die durch vulkanische Aktivität entstanden sind.
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