Präfektur Nara, Präfektur Japans in der Kansai-Region
Nara ist eine Präfektur im zentralen Kii-Halbinsel, die etwa 3690 Quadratkilometer (rund 1420 Quadratmeilen) umfasst und an Kyoto, Osaka, Wakayama sowie Mie grenzt. Das Gelände erstreckt sich über waldreiche Berge im Süden bis zu dichter besiedelten Ebenen im Norden, wo Verwaltungs- und religiöse Zentren liegen.
Die Gegend war ab 710 das politische Zentrum Japans, als Heijo zur ersten dauerhaften Hauptstadt wurde und ein Ende des zuvor wandernden Regierungssitzes markierte. Jene frühe Ära prägte die Verbreitung von Architektur und buddhistischer Praxis im ganzen Land.
Hier liegen acht Welterbestätten der UNESCO, darunter Tempel mit alten Holzbauten und eine zeremonielle Landschaft aus Gärten, Pagoden und Schreinen. Die lokale Verehrung zeigt sich in Festen, bei denen Mönche und Gemeindemitglieder im Frühjahr und Herbst traditionelle Riten vollziehen.
Züge und Busse verbinden die wichtigsten Orte im Gebiet, wobei direkte Verbindungen zur benachbarten Präfektur Osaka und Kyoto bestehen. Viele Sehenswürdigkeiten lassen sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden, sobald man einen Ausgangspunkt erreicht hat.
Die Gegend stellt Spezialprodukte wie Kalligrafiepinsel, Bambusbesen für die Teezeremonie und Kakinoha-zushi her, bei dem Fisch zwischen Kakiblätter gepresst wird. Diese Handwerke werden oft in kleinen Werkstätten ausgeübt, die Besucher empfangen und Vorführungen anbieten.
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