Balkanhalbinsel, Halbinsel in Südosteuropa
Der Balkan ist eine Halbinsel im südöstlichen Europa, umgeben von der Adria, dem Ionischen Meer, der Ägäis und dem Schwarzen Meer. Das Gelände wechselt von Küstentälern und dichten Wäldern zu Kalksteinplateaus und Gebirgszügen, die von West nach Ost verlaufen.
Das Osmanische Reich beherrschte einen Großteil der Halbinsel ab dem 14. Jahrhundert, bis im 19. Jahrhundert unabhängige Nationalstaaten entstanden. Der Zerfall Jugoslawiens in den 1990er Jahren zog neue Grenzen und politische Veränderungen in mehreren Ländern der Region nach sich.
Auf Märkten in Städten und Dörfern gibt es lokale Käsesorten, gepökeltes Fleisch und hausgemachten Rakija. Die Menschen sitzen gern lange beim Kaffee zusammen, und auf Festen sowie in Dorfkirchen ist mehrstimmiger Gesang zu hören, oft begleitet von traditionellen Saiteninstrumenten.
Die Region umfasst Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien, Rumänien, Serbien sowie Teile Griechenlands und der Türkei. Küstenstraßen und Bergpässe sind in der Regel gut ausgebaut, während abgelegene Täler manchmal nur über schmale Bergwege erreichbar sind.
Die Balkangebirge gaben der gesamten Region ihren Namen, und Musala in Bulgarien ist mit 2.925 Metern der höchste Gipfel der Halbinsel. Auf den alten Hirtenpfaden entlang der Kämme verbinden heute Wanderer abgelegene Dörfer mit hoch gelegenen Weiden.
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