Laguna Verde, Salzsee nahe dem Vulkan Licancabur, Provinz Sur Lípez, Bolivien.
Der Laguna Verde ist ein Salzsee in der Provinz Sur Lípez, der sich in 4.300 Metern Höhe am Fuße des Vulkans Licancabur befindet. Das Wasser erscheint smaragdgrün, weil Kupfer und Mineralien aus den Sedimenten dem See seine charakteristische Färbung verleihen.
Der See entstand vor Millionen von Jahren durch tektonische Bewegungen und vulkanische Aktivität in der Andengebirgskette. Dieser geologische Prozess formte die Hochebene, auf der der See heute liegt.
Die Quechua der Provinz Sur Lípez nannten dieses Gewässer 'Q'umirqucha', was in ihrer Sprache Grüner See bedeutet.
Die besten Sichten auf den See bieten sich während der trockenen Monate Mai bis Oktober an, besonders am Morgen bevor starke Winde auftreten. Nach 10 Uhr entstehen durch die Windmuster andere Farbeffekte, weshalb Besucher früh anreisen sollten, um die intensivste Färbung zu erleben.
Das Wasser ist so giftig und mineralreich, dass kein aquatisches Leben darin überleben kann, was es zu einem der chemisch extremsten Seen Südamerikas macht. Diese Unfähigkeit des Wassers, Leben zu unterstützen, gibt dem See eine fast außerirdische Qualität, die Besucher oft überrascht.
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