Woiwodschaft Schlesien, Verwaltungsregion im südlichen Polen.
Diese Verwaltungsregion im Süden Polens erstreckt sich von den Beskiden und der Tatra bis zu flacheren Gebieten im Norden. Die Landschaft wechselt zwischen bewaldeten Höhenzügen, ehemaligen Industriegebieten und landwirtschaftlich genutzten Ebenen.
Nach der Gebietsreform von 1999 entstand die Woiwodschaft aus drei früheren Verwaltungseinheiten und vereinte Gebiete mit unterschiedlichen Traditionen. Vor der Neuordnung hatten diese Teile getrennte Verwaltungen und verschiedene wirtschaftliche Schwerpunkte.
Der Name leitet sich vom Stamm der Silinger ab, einem germanischen Volk, das hier im frühen Mittelalter lebte. Die Landschaft zeigt heute eine Mischung aus Industriegebieten mit Fördertürmen und traditionellen Dörfern mit Holzkirchen.
Die meisten Ortschaften liegen entlang von Hauptstraßen und Bahnstrecken, die vom Zentrum des Gebietes nach Norden und Süden führen. Wanderwege in den Bergen sind meist von Frühjahr bis Herbst begehbar, während tiefere Lagen das ganze Jahr erreichbar bleiben.
Einige Bergstraßen führen durch enge Täler mit Windungen, die schon im Mittelalter für Händler schwierig zu bewältigen waren. Diese Routen verbinden heute kleinere Orte mit historischen Marktplätzen, die noch ihre alten Pflastersteine bewahren.
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