Berlin-Mitte, Zentraler Bezirk in Berlin, Deutschland
Berlin-Mitte ist ein zentraler Bezirk im Herzen Berlins, der sich vom Brandenburger Tor über die Museumsinsel bis zum Alexanderplatz erstreckt. Die breiten Boulevards wie Unter den Linden durchziehen das Gebiet zwischen dem Reichstag und dem historischen Kern, wo sich Regierungsgebäude, Museen und Parks auf engem Raum begegnen.
Im 13. Jahrhundert entwickelte sich hier ein Handelsplatz am Spreeufer, der später zum Kern des wachsenden Berlin wurde. Nach der deutschen Teilung lag das Gebiet in Ostberlin und diente als politisches Zentrum der DDR, bevor es nach der Wiedervereinigung zum Sitz der Bundesregierung wurde.
Das Nikolaiviertel gilt mit seiner mittelalterlichen Struktur als Wiege der Stadt, denn hier entstand einst die älteste Siedlung auf dem heutigen Stadtgebiet. Heute ziehen die engen Gassen mit ihren Restaurants und Handwerksläden Besucher an, die das historische Flair zwischen den rekonstruierten Fassaden erleben möchten.
Mehrere U-Bahn- und S-Bahn-Linien kreuzen sich im Bezirk, sodass man die wichtigsten Orte meist zu Fuß oder mit kurzen Fahrten erreicht. Viele Wege sind barrierefrei gestaltet, und Orientierung fällt leicht, da große Plätze und Türme als Anhaltspunkte dienen.
Die Straßenlaternen entlang der Friedrichstraße leuchten in warmem Licht, weil hier noch Gaslaternen aus früheren Zeiten im Einsatz sind. Ein spezielles Team wartet diese Lampen regelmäßig, damit sie weiterhin funktionieren und das historische Stadtbild prägen.
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