Präfektur Nagano, Verwaltungspräfektur im zentralen Honshu, Japan
Nagano ist eine Präfektur im zentralen Honshu, die sich über bergiges Gelände erstreckt und neun der zwölf höchsten Gipfel Japans sowie zahlreiche Alpentäler umfasst. Die Landschaft wechselt zwischen steilen Berghängen, tiefen Wäldern und schmalen Flusstälern, die von kleinen Dörfern und Reisfeldern durchzogen sind.
Die Region wandelte sich 1871 von der Provinz Shinano zur Präfektur Nagano und entwickelte sich zu einem bedeutenden Wintersportziel, das 1998 die Olympischen Winterspiele ausrichtete. Der Bau des Shinkansen in den 1990er-Jahren öffnete die zuvor abgelegenen Bergtäler für Reisende aus Tokyo und anderen Städten.
Der Zenkoji-Tempel in der Stadt Nagano hält regelmäßig buddhistische Zeremonien ab, bei denen Besucher durch dunkle unterirdische Gänge gehen, um den Schlüssel zum Paradies zu finden. Lokale Festivals folgen dem landwirtschaftlichen Kalender, wobei die Bewohner jahrhundertealte Rituale pflegen, die die Ernte und die Berggötter ehren.
Der Hokuriku Shinkansen verbindet die Präfektur Nagano in 90 Minuten mit Tokyo und bietet direkten Zugang zu mehreren Skigebieten und Bergwanderwegen. Örtliche Busse verkehren zwischen den Bahnhöfen und kleineren Dörfern, obwohl die Fahrpläne im Winter häufiger sind als im Sommer.
Der Jigokudani-Affenpark zeigt wilde japanische Makaken, die im Winter in natürlichen heißen Quellen baden, umgeben von verschneiten Landschaften. Die Affen wandern täglich aus den umliegenden Wäldern zum Wasser und kehren abends in die Bäume zurück.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.