Piemont erstreckt sich zwischen den Alpen und den Ebenen des Po, mit barocken Städten, Hügeln voller Weinberge und Gipfeln, die die französische und schweizerische Grenze berühren. Turin, die regionale Hauptstadt, beherbergt Museen von Weltrang wie das Egizio, Plätze mit Arkaden und königliche Residenzen, die die Jahrhunderte des Hauses Savoyen erzählen. Rund um die Stadt ziehen sich Paläste wie die Reggia di Venaria und die Basilika di Superga, die dieses königliche Erbe in Parks und Gärten zeigen, die für die Öffentlichkeit geöffnet sind. Weiter nördlich bieten der Lago Maggiore und der Lago d’Orta ruhige Ufer, an denen Fischerorte sich mit Gärten alter Villen abwechseln. In den südlichen Hügeln zeichnen die Langhe und Monferrato eine Landschaft von weltweit geschützten Weinbergen, durchsetzt von mittelalterlichen Dörfern und Kellern, in denen Barolo und Barbaresco langsam reifen. Wahrzeichen wie Burgen, romanische Klöster und Wanderwege vervollständigen eine Gegend, die man durch ihre Bauten ebenso kennenlernt wie durch ihre Landschaften und Essgewohnheiten.
Die Palazzina di Caccia di Stupinigi ist ein Jagdschlösschen im Barockstil, das als architektonisches Meisterwerk des Hauses Savoyen gilt. Das Gebäude zeigt die kunstvollen Fassaden und kunstvollen Innenräume, die für die königlichen Residenzen dieser Region typisch sind. Es liegt südlich von Turin und gehört zu den wichtigsten Zeugnissen der fürstlichen Macht im Piemont, das zwischen den Alpen und der Poebene reich an königlichen Palästen und historischen Schlössern ist. Besucher finden hier Räume mit Stuckaturen und Gemälden, die noch heute von der Pracht der Savoyer Herrschaft erzählen.
Die Mole Antonelliana ist ein markantes Gebäude Turins, das das Nationale Filmmuseum beherbergt. Der Bau ragt mit seiner ungewöhnlichen Form in die Skyline der Stadt und beeindruckt Besucher mit seiner Höhe und Konstruktion. Im Inneren zeigt das Museum die Geschichte des Films durch Sammlungen und interaktive Ausstellungen. Von der Spitze des Gebäudes kann man über Turin und die umliegende Landschaft schauen. Das Denkmal verbindet die architektonische Vergangenheit Turins mit zeitgenössischen kulturellen Räumen und zieht Menschen an, die sich für Kino und Stadtgeschichte interessieren.
Die Basilica di Superga steht auf einem Hügel oberhalb von Turin und bietet einen weiten Blick über die Stadt und die Alpen. Das Bauwerk zeigt barocke Architektur und verbindet sich mit der Geschichte der Savoyer Herrschaft, die diese Region geprägt hat. Von hier aus kann man sehen, wie Turin sich in der Ebene ausbreitet, während die Bergketten im Hintergrund die Grenze zur Schweiz und Frankreich markieren.
Das Museo Egizio in Turin beherbergt eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen ägyptischer Altertümer. Die Sammlung umfasst Statuen, Papyri, Sarkophage und alltägliche Gegenstände aus dem alten Ägypten. Das Museum liegt in der Innenstadt von Turin und ist Teil des kulturellen Zentrums der Region. Die Ausstellungen zeigen Kunstwerke und Artefakte aus verschiedenen Epochen der ägyptischen Geschichte. Besucher finden hier Objekte, die das Leben und die Zivilisation am Nil dokumentieren.
Der Palazzo Reale war die Residenz der Könige von Savoyen in Turin. Die Räume zeigen die Macht der Familie, die Piemont über Jahrhunderte regierte. Im Palazzo findest du Säle mit Fresken, alte Möbel und Kunstwerke. Das Gebäude steht in der Nähe des Doms von Turin. Besucher gehen durch lange Flure und Zimmer, die von Königen bewohnt wurden. Der Hof ist klein, aber ordnet die verschiedenen Gebäudeteile. Alles wurde sorgfältig restauriert, damit die Geschichte sichtbar bleibt.
Der Piazza Castello ist das Herz von Turin und zeigt die Schichten der Stadt in einem einzigen Raum. Die Arkaden umgeben den Platz wie schützende Arme und schaffen Schattenräume, wo Touristen und Einheimische sich begegnen. Hier finden sich Gebäude aus verschiedenen Epochen, die Geschichten von der Zeit der Savoyer bis zur Gegenwart erzählen. Der Platz wirkt wie ein Wohnzimmer der Stadt, wo das Leben von Turin pulsiert und sich Menschen zur Entspannung oder zum Einkaufen treffen.
Das Castello di Rivoli ist ein königliches Schloss aus dem 17. Jahrhundert, das sich in den Hügeln westlich von Turin erhebt. Ursprünglich als Residenz der Savoyer erbaut, beherbergt es heute eines der bedeutendsten Museen für zeitgenössische Kunst in Italien. Die Besucher durchqueren Räume mit Werken moderner und zeitgenössischer Künstler, während sie gleichzeitig die barocken Strukturen und die Geschichte des Schlosses selbst entdecken. Von den Terrassen aus blickt man über die Ebene des Pô bis zu den Alpen. Das Museum verbindet die fürstliche Vergangenheit mit der lebendigen Kunstszene der Gegenwart.
Der Parco del Valentino ist einer der wichtigsten Parks von Turin und erstreckt sich entlang des Flusses Po. Im Park steht das Borgo Medievale, eine Nachbildung eines mittelalterlichen Dorfes mit Häusern, Gassen und einer Burg, die zeigt, wie Menschen im Mittelalter lebten. Der Park bietet grüne Flächen zum Spazieren, Plätze zum Ausruhen und Wege entlang des Wassers. Das Borgo Medievale ist besonders für Besucher interessant, die verstehen möchten, wie Dörfer vor Hunderten von Jahren aussahen und funktioniert haben.
Der Lago Maggiore ist ein großer alpiner See an der Grenze zwischen Italien und der Schweiz. Dieses Gewässer im Piemont erstreckt sich zwischen steilen Ufern und Bergen, die von Buchten und kleinen Dörfern unterbrochen werden. Die Ortschaften am See bewahren das Leben von Fischern und Handwerkern, während alte Villen mit ihren Gärten das Wasser überblicken. Die Region bietet Wanderwege entlang der Ufer, kleine Häfen mit Booten und eine Ruhe, die durch die umgebende Berglandschaft geprägt wird. Der See verbindet die piemontesische Kultur mit der Schweizer Grenze und zeigt, wie Wasser und Berge seit Jahrhunderten die Menschen dieser Gegend prägen.
Der Palazzo Madama in Turin ist ein Barockpalast, der sich auf der Piazza Castello erhebt und heute ein Museum für alte Kunst beherbergt. Der Palast verbindet verschiedene Baustile aus verschiedenen Epochen und zeigt die lange Geschichte Turins als Sitz der Savoyer. Im Inneren finden sich Sammlungen von Möbeln, Keramik, Silber und Gemälden, die das Leben und die Macht des piemontesischen Adels widerspiegeln. Der Palazzo Madama liegt im Zentrum Turins und ist ein wichtiger Punkt, um die barocke Architektur und die reiche Vergangenheit der Region zu verstehen.
Das Castello della Mandria ist ein königliches Schloss in Venaria Reale, das Teil des Savoyer Erbes in der Region Piemont ist. Der Komplex umfasst ein Schloss, das lange Zeit als königliche Residenz diente, sowie ausgedehnte Parkanlagen und historische Ländereien. Das Schloss zeigt die Architektur und den Luxus vergangener Jahrhunderte. Die Räume im Inneren geben Einblick in das Leben der königlichen Familie. Der umliegende Park bietet Wege zum Spazieren und Erholung in der Natur. Das Gelände dokumentiert die Geschichte dieser Region und ihrer Herrscher über mehrere Epochen hinweg.
Isola Madre ist eine der drei Borromäischen Inseln im Lago Maggiore und bekannt für ihre botanischen Gärten. Die Insel beherbergt ein Schloss aus dem 16. Jahrhundert und weitläufige Parkanlangen mit exotischen Pflanzen, Azaleen und Kamelien. Im Gegensatz zu Isola Bella mit ihrem prächtigen Palast konzentriert sich Isola Madre auf die Schönheit seiner Natur. Besucher können durch die Gärten spazieren und die Ruhe der Insel genießen. Die Insel ist mit dem Boot vom Festland erreichbar und bietet Ausblicke auf die umliegenden Berge und den See.
Das historische Zentrum von Turin ist das Herz der Stadt mit seinen großzügigen Plätzen, langen Arkadengängen und Gebäuden aus dem 17. Jahrhundert. Die Architektur prägt den Charakter dieses Viertels, wo breite Straßen sich zu Plätzen öffnen, die von klassischen Fassaden umgeben sind. Man spaziert unter schützenden Bögen, die für lange Wege Schatten bieten, und entdeckt überall Details der barocken Gestaltung. Dieser Bereich zeigt, wie die Stadt während der Herrschaft der Savoyer gestaltet wurde und welche Rolle Turin als Hauptstadt der Region spielte. Menschen flanieren hier, Cafés sitzen unter den Arkaden, und der Rhythmus des täglichen Lebens mischt sich mit der Geschichte.
Dieses Schloss in Agliè war ursprünglich eine mittelalterliche Festung und wurde später in einen barocken Palast umgewandelt. Heute können Besucher durch die Räume des Schlosses gehen, in denen Kunstwerke und historische Objekte ausgestellt sind. Die Gärten rundherum laden zum Spaziergang ein und zeigen, wie die Adelsfamilien ihre Besitztümer gestalteten. Das Schloss erzählt von der Geschichte des Piemont, wo Macht und Kunst Hand in Hand gingen.
Orta San Giulio ist ein historisches Dorf an den Ufern des Lago d'Orta mit engen Gassen, die auf die Piazza Motta führen. Der Ort hat seinen mittelalterlichen Charakter bewahrt, mit Häusern aus Stein und alten Handwerksbetrieben. Vom Ufer aus sieht man die Isola San Giulio, eine kleine Insel mit einer Basilika aus dem 4. Jahrhundert. Das Dorf ist Teil des Piémont zwischen den Alpen und der Ebene des Pos, einem Gebiet mit Dörfern, Burgen und Weinbergen, die bis zur französischen und schweizer Grenze reichen.
Das Castello di Moncalieri erhebt sich auf einem Hügel über der Stadt Moncalieri und erzählt die Geschichte der Savoyer Dynastie. Dieser Ort war lange Zeit eine königliche Residenz und verbindet gotische Architektur mit späteren barocken Veränderungen. Vom Schloss aus blickt man auf Turin und die umliegenden Landschaften des Piemonts. Die Räume im Inneren zeigen die Art, wie die Könige hier lebten, mit Möbeln und Kunstwerken, die verschiedene Epochen widerspiegeln. Besucher können durch die Säle gehen und die Verbindung zu den anderen königlichen Palästen der Region verstehen.
Die Villa Taranto in Verbania beherbergt botanische Gärten direkt am Ufer des Lago Maggiore. Die Anlage zeigt Pflanzensammlungen aus verschiedenen Klimazonen, angelegt auf den Hügeln über dem See. Besucher können hier seltene Arten und gestaltete Grünflächen entdecken, die sich über das Gelände erstrecken. Der Ort verbindet die Geschichte einer Villa mit der Liebe zur Botanik und bietet Ausblicke auf das Wasser und die umliegenden Berge.
Der Lago d'Orta ist ein alpiner See, der sich in den Hügeln des Piemonts ausbreitet. Das Wasser spiegelt die umliegenden Berge und bewaldeten Ufer wider. Am See liegen kleine Dörfer mit alten Häusern, in denen Fischer und Handwerker lebten. Die Insel San Giulio liegt im Wasser und trägt eine alte Kirche. Wanderer finden Pfade entlang des Sees und durch die Wälder. Das Licht ändert sich mit den Jahreszeiten und färbt das Wasser blau, grün oder grau. Menschen sitzen an den Ufern, Boote fahren langsam über die Oberfläche. Der See bietet Ruhe und zeigt die Art, wie Menschen seit Jahrhunderten an diesem Ort leben.
Barolo ist ein Dorf in den Langhe-Hügeln, das von Weinbergen umgeben ist. Das Dorf hat einen mittelalterlichen Schloss und ist das Zentrum des Weintourismus in dieser Region. Besucher kommen hierher, um die Weinkeller zu besichtigen, wo der berühmte Barolo-Wein reift, und um die Landschaft mit ihren Reben zu erkunden. Das Dorf bewahrt die Geschichte dieser Weinregion und zeigt, wie die Menschen hier seit Jahrhunderten Wein herstellen.
Die Insel San Giulio liegt im Lago d'Orta und beherbergt eine Abtei sowie eine kleine Basilika. Sie erreichen die Insel mit dem Boot von Orta San Giulio aus, dem malerischen Dorf am Ufer. Auf der Insel selbst spazieren Sie über enge Kopfsteinpflaster-Wege vorbei an alten Häusern und religiösen Gebäuden. Die Basilika stammt aus dem Mittelalter und zeigt einfache, würdevolle Architektur. Um die Insel herum können Sie einen ruhigen Rundgang machen, der einen Blick auf das Wasser und die umliegenden Hügel bietet. Der Ort zieht Besucher an, die Ruhe und Geschichte zusammen suchen.
Das Sacro Monte di Orta ist ein Bergheiligtum auf einer Insel im Ortasee, das mit seinen Kapellen und der heiligen Straße Pilger anzieht. Die Anlage stammt aus mehreren Jahrhunderten und vereint Kunstwerke verschiedener Epochen. Von hier aus blickt man auf den See und die umliegenden Berge. Das Heiligtum gehört zum UNESCO-Welterbe und zeigt, wie der Piémont religiöse Stätten mit natürlichen Landschaften verbindet.
Stresa liegt am Ufer des Lago Maggiore und blickt auf die gegenüberliegenden Berge. Die Stadt entwickelte sich im 19. Jahrhundert als Badeort für wohlhabende Familien, die hier prachtvolle Villen mit großen Gärten bauten. Diese Häuser stehen noch heute zwischen Palmen und exotischen Pflanzen. Die Uferpromenade lädt zum Spazieren ein, von dort aus sieht man die Inseln und die Berglandschaft. Stresa verbindet das ruhige Leben am See mit der Nähe zu den Alpen und zu den Weinregionen des Piemounts.
Die Langhe-Roero und Monferrato sind Hügellandschaften im Piemont, wo sich Weinberge über sanfte Abhänge erstrecken. In dieser Region reifen Weine wie Barolo und Barbaresco in Kellern heran, die oft in kleine Dörfer eingebettet sind. Die Landschaft zeigt sich als Mosaik aus Rebstöcken, mittelalterlichen Burgen auf Höhen und romanischen Abteien. Wanderwege führen durch die Reben, und die Dörfer bewahren handwerkliche Traditionen sowie regionale Küche. Diese Gegend wurde von der UNESCO als Welterbe anerkannt und verbindet natürliche Schönheit mit menschlicher Arbeit über Jahrhunderte.
Barbaresco ist ein kleines Dorf in den Langhe-Hügeln des Piemont, das sich um Weinanbau dreht. Das Dorf hat einen mittelalterlichen Turm, der über die Weinberge wacht. Die Straßen führen durch die Reben, und viele Weingüter laden Besucher ein, den Barbaresco-Wein zu probieren. Das Dorf selbst ist überschaubar und ruhig, mit Steinhäusern und engen Gassen, die zum zentralen Platz führen.
Alba ist eine Stadt in den Hügeln der Langhe, bekannt für ihre weißen Trüffel und den Barolo-Wein. Die Stadt liegt im Herzen einer Region, die zum Weltkulturerbe gehört und von Weinbergen geprägt ist. Alba zieht Besucher an, die die lokale Gastronomie erkunden und die mittelalterlichen Gassen durchstreifen möchten. Die Stadt ist ein Zentrum für Feinschmecker und verbindet Geschichte mit kulinarischen Traditionen.
La Morra ist ein Dorf auf einem Hügel in den Langhe-Hügeln des Piemont. Von hier aus blickt man auf Weinberge, die sich in Reihen den Hang hinunter erstrecken. Das Dorf selbst hat enge Straßen, alte Steinhäuser und einen zentralen Platz. Menschen kommen hierher, um die Landschaft zu sehen und die Weingüter zu besuchen, die Barolo und andere Weine herstellen. Der Ort zeigt, wie die Menschen in dieser Region seit Jahrhunderten mit dem Weinbau leben.
Neive ist ein mittelalterlicher Ort, der von Weinbergen umgeben ist und sich in den Hügeln des Piemont befindet. Das Dorf bewahrt seine historische Struktur mit engen Gassen, alten Steinhäusern und einer Kirche, die das Zentrum prägt. Die Lage inmitten der Weinanbaugebiete der Langhe macht diesen Ort zu einem Ausgangspunkt für die Entdeckung von Barolo und Barbaresco. Besucher finden hier eine ruhige Atmosphäre, in der traditionelle Handwerke und lokale Küche noch Teil des Alltags sind.
Das Schloss Grinzane Cavour liegt in den Langhe-Hügeln und beherbergt ein Weinmuseum mit historischen Kellern. Dieser Ort erzählt die Geschichte des Piemonts durch seine Sammlung von Weinen aus der Region und zeigt, wie die Weine Barolo und Barbaresco im Laufe der Jahrhunderte gewachsen und gelagert wurden. Das mittelalterliche Gebäude selbst ist Teil dieser Geschichte und verbindet die Architektur der Vergangenheit mit der Weinkultur, die diese Landschaft prägt.
Asti ist eine mittelalterliche Stadt im Monferrato, die für ihren Schaumwein bekannt ist. Das historische Zentrum zeigt noch immer die Zeit des Mittelalters mit seinen Türmen, die über die Altstadt aufragen. Die Stadt hat eine lange Geschichte im Weinbau und Handel. Heute kann man durch die alten Gassen spazieren und die Architektur vergangener Jahrhunderte entdecken. Der Wein aus dieser Region wird weltweit geschätzt und prägt das Leben hier bis heute.
Canelli ist eine Weinstadt in Monferrato, bekannt für ihre unterirdischen Weinkeller und Weinmuseen. Die Stadt liegt inmitten von Weinbergen und bewahrt eine lange Tradition der Weinherstellung. Besucher können in die Geschichte des Weins eintauchen und traditionelle Herstellungsverfahren kennenlernen. Die Straßen der Stadt spiegeln ihre Verbindung zur Weinkultur wider, mit alten Kellern, die tief unter der Erde liegen.
Nizza Monferrato ist ein Dorf in den Hügeln des Monferrato, das für seine bekannten Weine und Weinlandschaften bekannt ist. Der Ort liegt zwischen Reben und historischen Gebäuden, wo die Tradition des Weinbaus das Leben prägt. Man kann durch die engen Gassen wandern und die Architektur aus verschiedenen Epochen entdecken. Die umliegenden Weinberge erstrecken sich über sanfte Hügel und zeigen, wie die Region seit Jahrhunderten vom Weinanbau lebt.
Alessandria ist eine historische Stadt in der südlichen Piémont-Region, in der eine einzigartige sternförmig angelegte Zitadel die Skyline dominiert. Diese Befestigungsanlage wurde im 18. Jahrhundert erbaut und zeigt noch heute ihre geometrischen Bastionen und Wälle, die die Stadt wie eine Festung umgeben. Im Zentrum von Alessandria findet sich eine mittelalterliche Altstadt mit engen Gassen, alten Steingebäuden und einer Architektur, die verschiedene Epochen widerspiegelt. Die Stadt liegt strategisch zwischen den norditalienischen Ebenen und den Hügeln des Monferrato, wo die Weinregionen von Barolo und Barbaresco beginnen. Mit ihrer militärischen Geschichte und ihrer Rolle als regionales Handelszentrum bietet Alessandria einen Einblick in die Vergangenheit des Piémont abseits der bekannteren königlichen Residenzen Turins.
Cuneo ist eine Stadt zwischen Ebenen und Alpen mit einem mittelalterlichen Zentrum und einem wöchentlichen Markt. Die Stadt liegt an der südlichen Grenze des Piémont und bildet einen Ausgangspunkt für Erkundungen der Langhe-Weinregion und der nahe gelegenen Alpen. Ihre Geschichte reicht bis ins Mittelalter zurück, und die Altstadt bewahrt ein Geflecht enger Gassen und Plätze mit Arkaden. Der wöchentliche Markt auf der Piazza Galimberti ist das Herz des städtischen Lebens, wo Einheimische Produkte aus der Region kaufen.
Novara ist eine historische Stadt in der Lombardei-Ebene, die sich durch ihre religiöse Architektur auszeichnet. Die Basilika San Gaudenzio mit ihrer hohen Kuppel prägt das Stadtbild und ist von weitem sichtbar. Die Stadt besitzt einen mittelalterlichen Kern mit engen Gassen und alten Gebäuden, die von verschiedenen geschichtlichen Epochen erzählen. Novara war ein wichtiger Ort für die Geschichte des Piemont und diente als Handelsstadt zwischen den Alpen und der Poebene.
Vercelli ist eine Stadt in Ostpiedmont mit einer reichen Vergangenheit aus Mittelalter und Moderne. Die Stadt zeigt sich durch ihre historischen Gebäude und Plätze, die von verschiedenen Epochen geprägt sind. Rundherum erstrecken sich Reisfelder, die das Landschaftsbild bestimmen und die wirtschaftliche Geschichte der Region widerspiegeln. Besucher finden hier eine Mischung aus Geschichte und ländlichem Leben, die den Charakter des Piemonts ausmacht.
Die Festung von Fenestrelle ist eine monumentale Bergfestung im Val Chisone, die sich über mehrere Kilometer erstreckt. Sie wurde zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert erbaut und war Teil des Verteidigungssystems des Königreichs Piemont-Sardinien. Heute können Besucher diese imposante Anlage auf geführten Touren erkunden und dabei die Geschichte der alpinen Wehrbaukunst entdecken. Die Festung bietet Einblicke in das Leben der Soldaten und die strategische Bedeutung dieser Region an der Grenze zu Frankreich.
Der Nationalpark Gran Paradiso liegt in den Alpen und erstreckt sich von der Talsohle bis zu hochalpinen Gipfeln. Dieser Park ist bekannt für seine steilen Berghänge, klaren Bergseen und die Steinböcke, die hier frei umherlaufen. Wanderer können auf verschiedenen Pfaden durch Wiesen und Wälder gehen und dabei Adler und Murmeltiere beobachten. Der Park verbindet das Piemont mit dem Aostatal und bietet Besuchern die Möglichkeit, in einer echten Berglandschaft Zeit zu verbringen, weit weg von Siedlungen.
Die Cittadella di Alessandria ist eine Festung aus dem 18. Jahrhundert in Form eines Sterns und zählt zu den bedeutendsten Beispielen der Militärarchitektur in Europa. Sie wurde strategisch im Piemont erbaut und zeigt die militärische Ingenieurskunst jener Zeit. Die Festung liegt in einer Region, die von barocken Städten, Weinbergen und königlichen Residenzen geprägt ist. Besucher können die geometrischen Wälle erkunden und verstehen, wie diese Struktur einst die territoriale Kontrolle sicherte.
Das Naturschutzgebiet Alpi Marittime liegt in den südlichen Alpen und bietet Wanderwege, Bergseen und Schutzhütten. Es ist Teil einer Region, die zwischen den Alpen und der Poebene wechselt und Barockstädte, Weinberge und Gipfel an der französischen und Schweizer Grenze verbindet. Dieses Schutzgebiet zeigt die Vielfalt des Piemont, das neben königlichen Residenzen und mittelalterlichen Burgen auch Natur mit Wandermöglichkeiten und Alpentradition bewahrt.
Bardonecchia ist ein Bergort im Susa-Tal, der Wanderungen, Skifahren und Zugang zu den Alpen bietet. Der Ort liegt an der Grenze zwischen dem Piemont und Frankreich und verbindet Bergaktivitäten mit dem Erbe dieser Alpenregion. Besucher finden hier Pisten im Winter und Wanderwege im Sommer, die durch Wiesen und Wälder führen.
Das Susatal ist ein Alpental, das sich zwischen hohen Gipfeln erstreckt und die Region Piemont mit Frankreich verbindet. Hier finden Sie historische Forts aus verschiedenen Epochen, kleine Dörfer, die an den Hängen liegen, und Wanderwege, die durch Wälder und über Bergpässe führen. Das Tal folgt einem Fluss, der sein Bett über Jahrhunderte in den Berg gegraben hat. Befestigungen aus früheren Zeiten stehen auf Felsspitzen und erinnern an alte Grenzkämpfe. Die Menschen, die hier leben, bewahren ihre Traditionen und ihre Bindung an die Berge.
Die Sacra di San Michele thront auf einem Felsenvorsprung in der Val di Susa und prägt das Landschaftsbild dieser Gebirgstalgegend. Das Benediktinerkloster entstand im 10. Jahrhundert und verbindet Romanik mit gotischen Elementen. Der Komplex besteht aus mehreren Strukturen, die in den Felsen hineingebaut wurden, darunter eine Kirche und Klostergebäude. Besucher erkennen die markanten Treppen und Türme, die sich vom Felsen abheben. Im Inneren befinden sich Kunstwerke und Fresken, die Jahrhunderte mittelalterlicher Geschichte zeigen. Die Lage auf einem Gebirgskamm bietet Ausblicke auf das Tal und die umliegenden Berge. Das Kloster war ein wichtiger Wallfahrtsort und Punkt an alten Pilgerwegen.
Das Sacro Monte di Varallo steht auf einem Berg in Valsesia im Piemont und ist eine UNESCO-Stätte. Der heilige Berg hat Kapellen und einen Pilgerweg, der zwischen Wäldern verläuft. Dieser Ort gehört zu einer Region mit barocken Städten, Weinbergen und königlichen Palästen. Das Sacro Monte zeigt religiöse Kunst und Architektur auf dem Weg nach oben. Besucher gehen durch die Natur und betrachten die Kapellen mit ihren Figuren und Kunstwerken. Der Berg ist grün und ruhig, mit Bäumen und Ausblicken über das Tal. Das Sacro Monte ist anders als andere Orte im Piemont, denn es verbindet Glaube und Natur miteinander.
Sestriere ist ein Skiort in den Alpen, der Teil des Skigebiets Via Lattea ist. Die Station liegt hoch in den Bergen und bietet Pisten für verschiedene Schwierigkeitsstufen. Mit Liften und modernen Einrichtungen ist sie ein Ziel für Wintersportler. Der Ort hat sich über Jahrzehnte als Zentrum für Skifahren entwickelt und verbindet Sport mit der Berglandschaft des Piemont.
Monte Rosa prägt die Landschaft der Valle Anzasca mit seinem Gipfel, der sich bis zur Grenze zwischen Italien und der Schweiz erstreckt. Macugnaga liegt in diesem alpinen Tal und bietet Zugang zu Wanderwegen, die durch die Berglandschaft führen. Der Ort selbst ist ein kleines Dorf mit traditionellen Häusern, wo Besucher die Nähe zu diesem großen Berg erleben können. Die Aussicht auf Monte Rosa prägt den Alltag und gibt dem Tal seinen Charakter.
Alagna Valsesia liegt in einem Hochgebirgstal der Alpen und dient als Ausgangspunkt für Wanderer und Skisportler. Das Dorf zeigt typische Architektur mit steilen Dächern, die für starke Schneelasten ausgelegt sind. Die Bewohner bewahren alte Handwerkstraditionen und Bräuche, die das Alltagsleben prägen. Beim Erkunden der Umgebung triffst du auf traditionelle Häuser und lokale Feste, die die lange Geschichte dieser Berggemeinschaft widerspiegeln.
Das Santuario di Oropa liegt in den Bergen oberhalb von Biella und ist ein wichtiger Wallfahrtsort mit mehreren Basiliken, die über Jahrhunderte entstanden sind. Der Komplex vereint sakrale Bauwerke, die dem Barockstil folgen, mit der alpinen Landschaft des Piémont. Besucher finden hier einen Ort der Ruhe, umgeben von Bergwäldern und Wanderwegen. Der Heiligtum zieht Pilger an und bietet Aussichtspunkte auf die umliegenden Täler. Die Architektur und die Lage machen es zu einem bedeutenden religiösen und kulturellen Ort der Region.